Kemminghausens Meistercoach wünscht dem WSC Platz zwei

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Kemminghausens Aufstiegstrainer Giovanni Schiattarella jubelt ausgelassen über den Landesliga-Aufstieg.

Werne - Am Sonntag machte der VfL Kemminghausen die Bezirksliga-Meisterschaft perfekt. Der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte wurde ausgiebig gefeiert.

Auch am Montag saßen die Spieler noch zusammen, u.a. im Feinkostladen „Pasta Buonissima“ ihres Trainers Giovanni Schiattarella in der Dortmunder Innenstadt. Mit dem 32-jährigen Erfolgscoach sprach Frank Zöllner. Schiattarella betreut das Team auch in der kommenden Saison zusammen mit seinem spielenden Co-Trainer Marcel Großkreutz.

Herzlichen Glückwunsch zur Meisterschaft, wurde nach dem Spiel groß gefeiert?

Giovanni Schiattarella: Also, es wurde ein bisschen länger. Die Jungs haben sich alle frei genommen. Ein Teil sitzt gerade bei mir, die anderen kommen ab heute Nachmittag. Dann ziehen wir zusammen los. Damit machen wir auch noch in den nächsten Tagen weiter und am Wochenende sind wir an zwei Tagen bei zwei Edelfans eingeladen, die dem Verein verbunden sind. Das wird eine interessante Woche und wir wollen es irgendwie schaffen, am Sonntag in Overberge nicht zu verlieren.

Wie ist der Erfolg zu bewerten?

Schiattarella: Es gibt gar nicht genug Superlative, um zu beschreiben, was die Jungs geleistet haben. In die Landesliga aufzusteigen, das ist der größte Erfolg in unserer 90-jährigen Vereinsgeschichte. Für den Verein ist das natürlich ein riesiger Schritt.

Wann haben Sie das erste Mal daran gedacht, dass Ihre Mannschaft den Durchmarsch schaffen könnte. Denn als Aufsteiger war Ihr Team ja nicht unbedingt ein Top-Favorit auf die Meisterschaft.

Schiattarella: Also ich wusste schon zu Saisonbeginn, dass wir ein gutes Team haben. Ich dachte auch, dass wir oben mitspielen können, aber eher so um Platz drei bis sechs. Aber als wir in der Winterpause die Hinrunde nachbetrachtet haben und wir gegen alle Mannschaften einmal gespielt hatten, habe ich schon gedacht, dass mehr möglich ist. Aber so richtig daran geglaubt habe ich, als wir Werne geschlagen haben. Da wusste ich, dass ist nicht mehr utopisch. Die Mannschaft hat zudem eine stabile Rückrunde mit zwölf Siegen und zwei Remis gespielt. Deshalb sind wir am Ende auch der verdiente Meister – und das sehen alle anderen in der Liga wohl auch so.

Muss sich Ihr Mannschaft für die Landesliga verstärken oder reicht die Qualität im Kader aus?

Schiattarella: Wir sind mit unserem Kader sehr gut aufgestellt. Wir haben fünf junge Spieler dazu geholt, die vom Charakter her problemlos integriert werden.

Wer macht das Rennen um Platz zwei?

Schiattarella: Ich würde es Werne wünschen, aber machen wird es Wethmar.

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