SV Herbern: Umbruch bei den B-Junioren noch ohne festen Trainer

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Die Herberner B-Junioren warten noch auf einen Cheftrainer.

Herbern - Auf der Suche nach einem hauptverantwortlichen Trainer für die in der Bezirksliga 1 spielenden Fußball-Junioren B ist aktuell noch der SV Herbern.

Derzeit ist Andreas Zinke Coach der Mannschaft zusammen mit Phillip Cramer. Der SVH-Jugendabteilungsleiter Toni Brockmeier sucht aber noch einen lizensierten Cheftrainer. „Ich haben mit sechs, sieben Kandidaten gesprochen, sowohl mit externen als auch mit welchen aus Herbern. Aber es passte aus verschiedenen Gründen nicht“, erklärt er.

Zum Ende der vergangenen Saison hörte das bisher erfolgreiche Trainertrio Matthias Struhkamp, Andreas Bergmann und Jörg Lütkemeier zusammen auf – sie wollten eigentlich mit einem Großteil ihrer Spieler in den A-Jugendbereich wechseln.

Andreas Zinke beruflich stark eingebunden

Doch der in der Landesliga spielende älteste Nachwuchs der Blau-Gelben wird seit Jahren kontiniuerlich und erfolgreich von Thomas Berndsen trainiert – und das auch in der neuen Saison. So hörten die drei langjährigen Coaches auf – und hinterließen erst einmal eine Lücke.

Andreas Zinke, früher auch erfolgreicher Seniorentrainer beim Werner SC, SV Stockum und SSV Werne, hat als selbstständiger Physio-Therapeut mit eigener Praxis eigentlich keine Zeit, die B-Jugend unter der Woche ab 18 Uhr zu trainieren. „Ich mache das übergangsweise“, sagt Zinke. Und das hauptsächlich, weil sein Sohn Luca in der Mannschaft mitspielt. Im Team gab es zudem einen gewaltigen Umbruch. 13 Spieler des Vorjahres-Vierten gingen in die A-Jugend, nur drei Spieler blieben dabei – der Rest kommt aus der C-Jugend dazu. „Eine endgültige Lösung haben wir noch nicht“, muss Toni Brockmeier zugeben.

Er hofft, dass bis zum Saisonstart am 23. August beim SV Burgsteinfurt ein Cheftrainer gefunden wurde. „Aber es ist klar, dass er Hand in Hand mit Zinke und Cramer arbeitet, die ja jeden Sonntag dabei sind“, erklärt Brockmeier.

Zinke sieht auf das Team indes eine schwere Aufgabe zukommen. „Es kann nur um den Klassenerhalt gehen“, sagt er.

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