Derby TuRa gegen FCO – Kontraste am Römerberg

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Das Hinspiel endete 3:0 für Overberge. Dabei vergab der FCO – wie hier Göke (3), nachdem Keeper Treppe, aber auch Plattfaut und Moritz Manka den Ball verpasst hatten – weitere Top-Chancen.

BERGKAMEN - Der Blick auf den Bergkamener Bezirksliga-Fußball führt derzeit in die unteren Regionen. Beim Derby zwischen dem FC TuRa und dem FC Overberge geht’s darum, sich weiter von den drei Abstiegsplätzen zu entfernen. Und beim Schlusslicht Oberaden dürfte der Versuch, doch noch Kontakt nach oben zu knüpfen, zumindest unterbrochen werden. Zu Gast ist Tabellenführer Wethmar.

TuRa B’kamen – FC Overberge

Die Situation: Nach dem kurzfristigen Trainerwechsel feierte TuRa mit dem Remis in Senden einen Achtungserfolg, während der FCO gegen den Werner SC eine gute Leistung ablieferte, dafür aber nicht belohnt wurde. „An diese Leistung müssen wir anknüpfen. TuRa ist sehr kampfstark“, sagt André Kracker. „Für uns wird es ein schwieriges Spiel. Overberge ist nach den personellen Veränderungen schlecht einzuschätzen“, sagt Tobias Jahncke aus dem Trainergespann Gökce-Jahncke, das das Spiel „aus einer sicheren Abwehr heraus“ angehen will. Für beide Teams geht es darum, den Abstand zu den drei Abstiegsplätzen – für den FCO sind es acht, für TuRa zwölf Punkte – zu vergrößern.

Personelle Lage: Beim FCO fehlt lediglich Marco Wahle wegen der Gelb-Roten Karte aus dem Spiel gegen Werne. Wer für ihn in die Startelf rückt, ist noch offen, zumal Kracker eine offensivere Ausrichtung mit nur einem Sechser in Betracht zieht.

Beim FC TuRa fehlt Torhüter Sebastian Treppe, der sich gegen Senden beim Aufwärmen einen Finger gebrochen hat, aber noch spielte. Für ihn geht Kurpanik zwischen die Pfosten. Fragezeichen stehen hinter Thomas Penkalla, Matthias Freyermuth und Daniel Berndt.

Ergebnisse: TuRa holte zum Start in die zweite Serie ein 2:2 beim VfL Senden, der FCO verlor daheim mit 0:3 gegen den Werner SC. Das Hinspiel gewann Overberge mit 3:0 durch Tore von Brügmann, Metin und Lukas Manka.

Anstoß: Sonntag, 17.30 Uhr, Nordbergstadion

SuS Oberaden – W. Wethmar

Die Situation: Größer kann der Unterschied in einer Liga nicht sein: Das abgeschlagene Schlusslicht empfängt den Tabellenführer. „Das ist so ein Spiel, in dem wir eigentlich nur verlieren können“, sagt Wethmars Sportlicher Leiter, Rolf Nehling. „Für uns wird das ein mega-schweres Spiel“, entgegnet SuS-Trainer Michael Pannicke, und: „Ich hätte mir nach dem Positiv-Erlebnis der letzten Woche einen anderen Gegner gewünscht.“ Klar, dass er mit seinem Team versucht, den spielerischen Vorteilen der Gäste mit engagierter Verteidigungsarbeit zu begegnen.

Personelle Lage: Bei Wethmar fehlt Mittelfeldmann Joo-Seung Oh (5. Gelbe). Für Michael Steinhofer wird’s eine besondere Partie. Er spielte in der Hinrunde noch für Oberaden. Beim SuS fehlt Nowazyk verletzt, der Einsatz von Golly (Rücken) und von Torhüter Senga (verletzt) ist fraglich. Für ihn stünde Lars Lukas bereit.

Ergebnisse: Beide siegten zuletzt mit 3:1 – Wethmar in Nordkirchen, der SuS bei Eving-Lindenhorst. Das Hinspiel endete 2:0 für Wethmar.

Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, am Römerberg - gu

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