B-Junioren des SV Herbern: Klassenerhalt als großes Ziel

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Die Neuen des SVH: Jasem Djami, Fabio Funda und Patrick Ritz (von Links).

HERBERN - Im Juni diesen Jahres waren sie am Ziel ihrer Träume, jetzt wird dieser Traum so langsam Realität. Die B-Jugend des SV Herbern steht vor ihrer ersten Saison in der Bezirksliga. Und wie es sich für einen bescheidenen Aufsteiger gehört, geht es für Trainer Matthias Struhkamp in der Premierensaison nur um den Klassenerhalt.

Was den angeht, ist er aber nach den bisherigen Trainingseindrücken optimistisch. „Wenn alle gesund bleiben, ist es realistisch, dass wir es schaffen“, wagt Struhkamp, der wieder gemeinsam mit Andreas Bergmann und Jörg Lütkemeier die Verantwortung für das Team trägt, eine Prognose.

Zehn Spieler blieben ihm aus dem Aufstiegskader. Mit Luis Krampe, Marco Böcker, Kilian Höring, Elias Heidicker, Felix Pulpanek, Adrian Kaminsky, Lucas Hönekop und Henrik Schuschel verließen acht Spieler die Mannschaft in Richtung A-Jugend. Ein besondere Rolle spielt Henry Poggenpohl, der zunächst bei der personell gebeutelten A-Jugend spielen soll, aber auch einmal in der Woche bei der B-Jugend mittrainieren soll.

Vereinsintern stießen aus der B2-Jugend Julius Höring, Christian Heimann und Kai Eickholt zum Kader, aus der C-Jugend Patrick Sobbe und Colin Lachowicz. Ob die beiden jüngeren 99er-Jahrgänge bei der Mannschaft bleiben, soll sich im Laufe des Wochenendes klären.

Dazu gibt es drei externe Neuzugänge. Innenverteidiger Fabio Funda stößt als Altjahrgang vom SV Südkirchen zum Team. „Er ist sehr athletisch und hat sich, seitdem er hier ist, technisch stark verbessert“, schwärmt Struhkamp von der Präsenz seines Neuzugangs. Ebenfalls neu dabei ist Patrick Ritz vom SC Capelle. „Er ist technisch sehr beschlagen und kann eigentlich überall spielen“, sagt Struhkamp über den Spieler, der von sich aus auf die Verantwortlichen zukam.

Außergewöhnlich ist auch der dritte Neuzugang. Jasem Djami ist gebürtiger Afghane, wechselte aus Bockum-Hövel zum SVH. Gegen Sendenhorst machte er am Montag sein erstes Spiel für die Herberner. „Er ist unglaublich schnell und sehr wendig“, erklärt Struhkamp und stört sich auch nicht an gelegentlichen Sprachbarrieren.

Nach dem Spiel gegen Sendenhorst testet die SVH-Jugend nur noch gegen Landesligist VfB Waltrop vor dem Ligastart gegen Neuenkirchen am Samstag, 30. August. „Theoretisch habe ich noch sieben Spieler, die im letzten Jahr häufig zusammen gespielt haben, da reichen zwei Spiele sogar“, sieht Struhkamp kein Problem in den wenigen Testspielen. Gerade die Offensive mit Stefan Kruckenbaum, Nils Struhkamp, Simon Mors und Jannis Vertgewall blieb zusammen und kennt die gemeinsamen Abläufe, genauso wie die beiden Sechser Johannes Kruckenbaum und Jannik Lachowicz. „Das sind Schlüsselpositionen“, betont der Coach.

„Für den Klassenerhalt brauchen wir 30 Punkte“, nennt Struhkamp eines der Ziele für die Saison. Dazu zählen auch der Einzug ins Pokalfinale und die Verbesserung der einzelnen Spieler. Fehlt nur noch eins: der Saisonstart. - lel

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