Für TuRa Bergkamen gilt das Eichhörnchen-Prinzip

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Cihad Gün (rechts) und der FC TuRa boten am Cappenberger See ein kämpferisch starkes Spiel, doch am Ende setzten sich die spielerischen Vorteile der Wethmarer (hier De Grood) durch.

BERGKAMEN -  Am siebten Spieltag der Fußball-Bezirksliga (8) warten ausschließlich Heimaufgaben auf die drei Bergkamener Vertreter TuRa Bergkamen, FC Overberge und SuS Oberaden.

FC TuRa Bergkamen – SV Langschede

Die Siuation: „Mühsam nährt sich das Eichhörnchen“, sagt TuRa-Trainer Andreas Bolst mit Blick auf die Tabelle, die den FC TuRa als Elften ausweist, vier Punkte vor den drei Abstiegsplätzen. Langschede ist noch um einen Platz und einen Punkt schlechter platziert. Bolst: „Aber das ist eine starke Mannschaft, die unter den Erwartungen geblieben ist. Sie sind stark im Umschaltspiel und haben mit Weigelt und Richter richtig starke Offensivkräfte.“ Zwei Dinge, die dem FC TuRa zuletzt gefehlt haben, um – trotz einer wirklich guten Leistung – in Wethmar erfolgreich zu sein. Das war in erster Linie aber der personellen Not geschuldet.

Personelle Lage: Es wird wieder voller im Kader der Bergkamener. Christian und Matthias Freyermuth sind ebenso wieder dabei wie Coskun Bayir und Daniel Berndt.

Ergebnisse: TuRa Bergkamen gewann das letzte Heimspiel mit 2:0 gegen Eving-Lindenhorst, verlor zuletzt mit 1:4 bei Westfalia Wethmar. Der SV Langschede unterlag dem Werner SC mit 2:3. Das am 21. September ausgefallene Spiel beim TuS Hannibal wurde gestern im Höschpark nachgeholt – unter den Augen von Andreas Bolst, der ein bisschen die Hoffnung hat, dass für Langschede die Belastung mit zwei Spielen in drei Tagen enorm hoch ist. „Vielleicht“, sagt Bolst, „ist das ein kleiner Vorteil für uns.“

Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Nordbergstadion

FC Overberge – TuS Eving-Lindenhorst

Die Situation: „Oberstes Gebot: Kampf, Einsatz und Lauffreude, darüber kommt auch wieder das Spielerische“, sagt Dennis Tost, der den urlaubenden FCO-Trainer Daniel Frieg vertrat. Außerdem müsse das gesamte Abwehrverhalten verbessert werden. „Und es geht nur, wenn wir hundert Prozent geben“, sagt Tost noch mit Blick auf die Pleite in Ascheberg. Sonst werde aus einer lösbaren Aufgabe wie Eving schnell wieder ein Problemfall.

Personelle Lage: Beim FCO fehlen wohl nur die Langzeit-Patienten Lukas Manka (Hand OP) und Tolga Akubulut (Kreuzbandriss). Angreifer Haluk Metin (Mittelfußprellung) und Abwehrchef Moritz Manka (Knieverletzung im Training) sind angeschlagen, werden aber wohl spielen.

Ergebnisse: Der FCO verlor in Ascheberg mit 3:4 und trennte sich im letzten Heimspiel 2:2 von der SG Alemannia Scharnhorst. Eving-Lindenhorst gewann sein letztes Spiel am 24. August mit 3:0 in Oberaden, zuletzt gab’s ein 1:2 gegen den VfL Senden.

Anstoß: Sonntag, 15 Uhr

SuS Oberaden – TSC Eintracht Dortmund

Die Situation: In Oberaden warten alle gespannt auf die ersten Punkte. Für das Schluslicht scheint auch der TSC Eintracht in seiner aktuellen Form nicht zu bezwingen. Größtes Problem: Der SuS ist im Abschluss zu schwach.

Ergebnisse: Oberaden verlor die letzten beiden Spiele mit 1:5 beim FC Nordkirchen und mit 3:5 daheim gegen den SC Dorstfeld.

Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Römerbergstadion - gu

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