Öztürk „rundum glücklich“ über Hinrunde des WSC

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Szene aus dem Sonntagspiel des Werner SC gegen TuRa Bergkamen: Thannheiser (links) muss sich gegen Cihad Gün und Aziz Hasan behaupten.

WERNE -  Platz zwei in der Tabelle, zweitbester Angriff, zweitbeste Abwehr, Platz drei im Heim- und Auswärtsranking – die Bilanz des Werner SC nach Abschluss der Hinrunde in der Fußball-Bezirksliga (8) kann sich sehen lassen.

Entsprechend ist die Reaktion von Trainer Kurtulus Öztürk: „Im Grunde sind wir rundum glücklich.“

Der Sport Club besticht bei neun Siegen, vier Unentschieden und zwei Niederlagen durch eine enorme Konstanz, steckte auch ein kurzes Zwischentief mit den einzigen Nullnummern gegen VfL Kemminghausen und Hannibal gut weg.

Nur am ersten Spieltag, nach dem 1:1 in Senden, lag der WSC nicht auf einem der ersten beiden Plätze. Schon eine Woche später katapultierte es ihn mit dem 4:0 gegen Overberge von Rang sechs auf zwei. Eine schlechtere Platzierung gab es fortan bis zum aktuellen Ranking nach dem 15. Spieltag nicht mehr. Im Gegenteil.

Zwischen dem vierten und elften Spieltag waren die Werner für acht Wochen die Nummer eins der Liga. Derzeit steht wieder Platz zwei auf dem Papier – nach dem 1:1 gegen TuRa Bergkamen vier Punkte hinter Wethmar. „Wenn es so läuft wie am Sonntag, dann muss man auch einmal mit einem Unentschieden zufrieden sein. Es hätten auch null Punkte sein können“, meinte Öztürk und lobte den Gegner, der mit einer Notelf enormen Einsatz zeigte.

Gegen TuRa fehlt die Kreativität

„Bei uns fehlte es, gemessen an der Qualität unserer Spieler, einfach an kreativität. Es kam zu wenig aus dem Mittelfeld“, sagt Öztürk, dessen Team zu oft lang gespielte Bälle als untaugliches Mittel eingesetzt hatte. „Das will ich am Sonntag gegen Senden anders sehen“, blickt der 34-Jährige bereits auf das erste Rückrundenspiel.

Die blanken Zahlen machen den Werner Sport Club zu einem der Aufstiegskandidaten, doch Öztürk redet nicht darüber, will „einfach mal die Kirche im Dorf lassen.“ Die vor der Saison ausgegebene Zielsetzung, das Ergebnis der Spielzeit 2013/2014 zu wiederholen, besteht weiterhin. Da belegte der WSC Rang drei in der Abschlusstabelle. „Da hat uns TuRa Bergkamen am letzten Spieltag mit einem Nulleins den zweiten Platz gekostet“, erinnert sich der Werner Spielertrainer.

Wichtig sei ihm, dass die Mannschaft sich weiter entwickelt hat. „Die Dreierabwehrkette mit den offensiven Verteidigern auf außen hat sich sicherlich bewährt“, sagt der ehemalige Profi. Taktisch sind seine Spieler noch besser geschult, wie am Sonntag nach dem 0:1 die Umstellung vom 3-1-4-2 auf ein 4-3-3 bewiesen hat. Mit drei Spitzen ließ der Ausgleich nicht lange auf sich warten – eingeleitet von Oli Winter, den Öztürk von der Außenbahn weg und neben Bacak und Durkalic ins Sturmzentrum beordert hatte.

Auch einige Akteure haben sich gegenüber der Vorsaison verbessert. Er habe da ein Gerüst von Spielern. Thannheiser oder Schwerbrock gehören dazu, sagt Öztürk, und: „Es ist nicht verwunderlich, dass es Leute sind, die zu 95 bis 98 Prozent beim Training sind.“

Nach dem Jahresabschluss in der Liga am Sonntag gegen Senden werden die Werner in der kommenden Woche in der Halle trainieren, um sich mit den neuen Indoor-Regeln und der sprungreduzierten Futsal-Kugel vertraut zu machen. Am 12. Dezember folgt der Jahresabschluss gemeinsam mit der zweiten Mannschaft, die in der Kreisliga B (LH) die Tabelle anführt.

Die Vorbereitung auf die zweite Serie, die am 15. März mit dem Gastspiel beim FC Overberge beginnt, nimmt Kurtulus Öztürk am 29. Januar auf. Bereits am 5. Februar steht das erste Testspiel auf dem Programm. Gespielt wird gegen die U19 von Rot-Weiß Ahlen, die in der Westfalenliga hinter dem SC Paderborn und dem SC Verl den dritten Platz belegt.

Zu den weiteren Testgegnern gehören unter anderem der SC Husen Kurl, die SG Bockum-Hövel, der Türkische SC Kamen und die Hammer Spielvereinigung. - gu

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