FC TuRa und SuS Oberaden schon mit dem Rücken zur Wand

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Zu selten konnte TuRas Coskun Bayir (rechts) den Ball gegen Overbergers Göke behaupten.

BERGKAMEN -   Drei Spieltage sind in der neuen Saison zur Bezirksliga gerade einmal absolviert, doch der SuS Oberaden und der FC TuRa stehen bereits wieder mit dem Rücken zur Wand. Der SuS verbuchte bisher noch keine Zähler auf der Habenseite, Bergkamen ist mit einem Pünktchen auch nicht wirklich besser gestartet.

Schlusslicht der Liga nach drei Runden ist zurzeit der SuS Oberaden. Die komplett neu formierte Truppe von Trainer Bernd Schawohl bezog in drei Spielen drei Niederlagen und hält damit die Rote Laterne der Liga fest in den eigenen Händen. In Panik verfallen die Macher am Römerberg deswegen noch lange nicht. „Wir wussten doch von vorne herein, dass es eine äußerst schwere Saison für uns werden würde. Viele Akteure haben bislang noch gar nicht in der Bezirksliga gekickt, zudem muss die Truppe auch erst zusammenwachsen“, erklärt Schawohl die Situation. Vor allem die Leistung beim 0:2 in Wethmar lässt den Übungsleiter hoffnungsfroh nach vorne blicken. „Kämpferisch war das eine tolle Leistung meines Teams. Mit ein bisschen mehr Glück machen wir sogar den Ausgleich. Dann wäre es möglicherweise anders gelaufen.“

Mit der Leistung der zweiten Hälfte über 90 Minuten wäre unter Umständen auch für den FC TuRa Bergkamen im Derby gegen den FC Overberge mehr drin gewesen. Was sich die Truppe von Andreas Bolst aber vor allem im ersten Spielabschnitt zusammenkickte, gehört in die Kategorie „Vergessen“. „Da haben wir das Spiel verloren und nicht entschlossen genug gegengehalten. Das war wirklich schlecht“, urteilte der Coach.

Zwar kam Bergkamen im zweiten Spielabschnitt besser auf, agierte hier aber viel zu harmlos vor dem gegnerischen Gehäuse. Zudem hatte Samet Ayyildiz Pech mit einem Lattentreffer. „In den bisherigen Spielen haben wir jeweils eine gute und eine schlechte Halbzeit abgeliefert. Das müssen wir schnellstmöglich abstellen und konstanter werden“, fordert Bolst.

Eine Konstanz, die der FC Overberge anscheinend langsam aber sicher in sein Spiel bekommt. „Anfangs steckte uns die deutliche 0:4-Pleite in Werne wohl noch in den Knochen. Mit zunehmender Spieldauer haben wir aber immer besser in die Partie gefunden“, freute sich Trainer Daniel Frieg über eine Leistungssteigerung seiner Truppe und den letztlich deutlichen 3:0-Erfolg im ersten Teil der „Bergkamener Stadtmeisterschaften“. Mit derzeit sechs Punkten ist der FCO auf Rang fünf auch bestes Team der Stadt. - db

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