WSC: Öztürk tendiert zu ungewöhnlichem System

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Eine Szene aus dem Hinspiel mit Chris Thannheiser (vorne) und Joel Simon (rechts).

WERNE -  Das Ziel ist klar: „Wir wollen uns mit einem Sieg in die Winterpause verabschieden, um Kontakt zu halten“, sagt Spielertrainer Kurtulus Öztürk vor der ersten Partie der Rückrunde gegen den VfL Senden. Senden belegt im breiten Mittelfeld der Liga aktuell den neunten Rang.

VfL-Trainer Schlüter glaubt, dass der WSC seinem Team von der Spielanlage her liegt. Weil die Werner aggressiv spielen und früh stören, setzen die Sendener darauf, dass sie das Spiel selbst nicht machen müssen und ihr schnelles Umschaltspiel praktizierenkönnen. „Die Sendener leben davon“, sieht das auch Kurtulus Öztürk. Der hofft darauf, dass sein Team – im Gegensatz zum letzten Punktspiel gegen TuRa Bergkamen, nicht so oft mit langen Bällen operiert, sondern mehr seine läuferischen und spielerischen Fähigkeiten einbringen wird.

Die Tendenz bei Öztürk geht am Sonntag zu einem eher ungewöhnlichen 3:4:3-Symstem. Dabei soll Oliver Winter zwischen Bacak und Durkalic ins Sturmzentrum einrücken. „Wenn man vom Kollektiv her kompakt steht, dann kann man das auch mit einem 3:4:3 lösen“, glaubt Öztürk, dass sein Team gegen die konterstarken Gäste nicht ins offene Messer laufen wird.

Personelle Lage: Bei den Gastgebern ist Sebastian Schnee leteztmals gesperrt, ansonsten steht hinter Dennis Seifert ein kleines Fragezeichen. Er hatte wegen einer Erkältung zwei Einheiten ausgesetzt. Bei den Sendenern kehren zwei wichtige Spieler zurück: Verteidiger Patrick Reckmann und Spielmacher Kamilos Jeyenthira waren am vergangenen Sonntag nach der fünften Gelben Karte gesperrt.

Ergebnisse: Der Werner SC hat seine Punkte zuletzt vornehmlich auswärts geholt, blieb in den letzten drei Heimspielen gegen den FC Nordkirchen (1:1), VfL Kemminghausen (0:3) und zuletzt TuRa Bergkamen (1:1) ohne Sieg. Senden spielte zuletzt nach einer 3:2-Führung noch 3:3 beim TuS Hannibal.

Anstoß: Sonntag, 14.30 Uhr, im Lindert - gu

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