FC TuRa ist die Nummer eins in Bergkamen

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Der FC Overberge – hier mit Mittelfeld-Regisseur Chris Brügmann (rechts) gegen Aschebergs Rodrigo de Sousa – geht als Tabellenzehnter in die Winterpause.

BERGKAMEN -   Nach Abschluss des Fußballjahres in der Bezirksliga 8 feiern der FC TuRa Bergkamen und der FC Overberge erfolgreiche Weihnachten. In Oberaden herrscht dagegen der Frust vor.

Oberadens Trainer Frank Lewandowski war nach dem 0:3 zum Jahresausklang gegen den SuS Kaiserau ein wenig geknickt. „Ich wäre lieber mit einem Sieg in die Pause gegangen, aber es hat halt nicht geklappt.“ Mit 20 Zählern belegt der SuS in der Zwischenwertung den 13. Tabellenrang, der kein schlechtes Omen für die zweite Serie im neuen Jahr sein sollte.

Vollauf zufrieden mit dem Verlauf des sonntäglichen Spiels war hingegen Daniel Frieg vom FC Overberge: „Das war sicher nicht unser bestes Spiel und am Ende haben wir auch Glück gehabt, aber wenn interessiert das in ein paar Tagen noch?“ Beim letztlich knappen 3:2 gegen Ascheberg machte sich Overberge das Leben dabei einmal mehr selber schwer. Nach früher Führung stellte der Aufsteiger das Spielen ein und brachte den Gegner zurück ins Spiel. Am Ende gab die individuelle Klasse einmal mehr den Ausschlag zu Gunsten des FCO, der mit 26 Zählern im oberen Mittelfeld der Tabelle Weihnachten feiert.

Der FC TuRa Bergkamen kann sich indes auf seinen Stürmer Engin Duman verlassen. Im Match gegen den Königsborner SV (3:1) hat der quirlige Stürmer alle drei Tore erzielt. „Unsere Leistung war nicht gut. Die Einzelleistung von Engin Duman hat uns den Sieg beschert“, musste dann auch TuRa-Trainer Andreas Bolst eingestehen, der von einem „dreckigen Sieg“ sprach. In der Tat lief im TuRa-Team nicht viel zusammen. „Wir haben aber auch schon bessere Spiele hingelegt und verloren“, erklärte er. In der Winterpause will sich der FCT möglicherweise noch mit zwei Spielern verstärken. Bolst: „Unser Kader ist mit 17 Akteuren doch ziemlich dünn. Simon Madanoglu wird uns zudem aus Studiengründen nicht mehr zur Verfügung stehen.“

Beim Königsborner SV indes analysiert die sportliche Leistung in dieser Woche die aktuelle Situation. „Es muss etwas passieren“, weiß auch Co-Trainer Tobias Retzlaff. Die Chancenauswertung muss im Abstiegskampf besser werden. Das Engagement der Mannschaft am Bergkamener Nordberg war jedenfalls in Ordnung, das Team gibt sich im Abstiegskampf keineswegs auf. „Ich glaube auch, dass ich hier gute Arbeit leiste“, sagt Trainer Klaus Ruhoff, der gerne in Königsborn weiterarbeiten will. „Ich würde mich freuen, wenn der Vorstand weiter hinter mir steht“, erklärte der Trainer.

Die Begegnung des KSV in Bergkamen verfolgte übrigens auch Ruhoff-Vorgänger Frank Griesdorn. Der humpelte an Krücken um den Platz, wird demnächst an den Kreuzbändern operiert.

Sieben Punkte liegt Top-Favorit VfL Kamen als Tabellensiebter auf die Spitze zurück. Dennoch glauben die „Blauen“ an sich und ihre Ziele – und verstärken sich. Mit Florian Gehrmann vom NRW-Ligisten SC Roland Beckum haben die VfLer einen Hochkaräter für den Angriff verpflichten können. Volkan Gül von RW Ahlen und Marc Wossidlo stoßen ebenfalls neu zum Kader und machen die Ambitionen des VfL offenkundig. „Wir sind auch noch lange nicht weg“, erklärte Spielertrainer Ahmet Kahya angriffslustig. - db

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