Sieben Vereine als Zuwachs für den Kreis Unna/Hamm?

HorstWeischenberg

WERNE/BERGKAMEN -  Der Fußballkreis Lüdinghausen wird sich auflösen. Das ist zumindest für Horst Weischenberg, Vorsitzender des Fußballkreises Unna/Hamm, keine Frage. „Allein ist dort doch ein geregelter Spielbetrieb nicht mehr möglich“, meint er.

Behält Weischenberg mit seiner Einschätzung recht, und daran hegt er keine Zweifel, hat dies auch Folgen für die heimischen Kicker und zwar schon in der kommenden Saison. Folgende sieben Vereine würden wahrscheinlich dem Kreis Unna/Hamm zugeordnet: das ist der Bezirksligist Werner SC und die sechs A-Kreisligisten Eintracht Werne, SV Stockum, PSV Bork, SG Selm, GS Cappenberg und BW Alstedde. Das wäre bereits in der Saison 2015/2016 der Fall.

Änderung der Auf- und Abstiegregelung

„Klar ist daher, dass wir an der Auf- und Abstiegsregelung in der neuen Spielzeit, die in drei Wochen beginnt, arbeiten müssen, damit die Vereine sich darauf einstellen können“, sagt Weischenberg. Wie genau das aussehen wird, ist noch offen. „Es könnte durchaus sein, dass wir eine gewisse Zeit mit 18er-Staffeln spielen, die dann nach und nach wieder auf Normalstärke reduziert werden“, so noch einmal der Kreisvorsitzende.

Keine Frage ist für ihn, dass Robert Heitmann, Vorsitzender des Kreises Lüdinghausen, richtig gehandelt hat, als er den Vereinen auf dem Staffeltag die Situation klar verdeutlichte (WA berichtete) und die 19 Vereine aufforderte, sich bis zum 15. November zu entscheiden, in welchem Kreis sie in den nächsten Jahren spielen wollen. Der Kreis Lüdinghausen werde wohl schon ab 2015 keinen Spielbetrieb mehr aufrechterhalten können und 2016 auf dem Verbandstag abgewickelt, erläuterte Heitmann da.

Der ohnehin kleinste Kreis des FLVW wurde durch den Wechsel Westfalia Wethmars (Unna/Hamm) und Fortuna Seppenrade (Ahaus/Coesfeld) zusätzlich geschwächt. Aktuell steht der VfL Senden kurz davor, den Kreis zu verlassen (nach Münster/Warendorf). „Schon jetzt stehen einigen Ligen vor der Auflösung, weil es nicht mehr genügend Mannschaften gibt“, weiß Weischenberg.

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