Beim Werner SC ist noch keine Entscheidung für einen Kreis gefallen

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Auf Derby wie etwa gegen Eintracht Werne – hier beim Symalla-Cup – will der Werner SC in der kommenden Saison eigentlich nicht verzichten.

WERNE -  Der Fußballkreis Lüdinghausen wird am Ende dieser Saison Geschichte sein. Doch das muss nicht das Ende der Zusammengehörigkeit sein. So schwebt etwa Thomas Overmann, dem Vorsitzenden der Fußballabteilung des Werner SC, ein gemeinsamer Gang von vielen Klubs des Kreises in einen anderen vor.

„Wenn etwa zehn Vereine geschlossen in den Kreis Münster gehen würden, wäre damit doch eine Art Südstaffel denkbar, in der alle bisherigen Vereine zusammen bleiben“, stellt Overmann seine Gedankenspiele vor, wobei zu diesem Kreis Münster auch noch der weiter entfernte Kreis Warendorf zählt. „Aber vielleicht stellt sich das ja auch als Luftschloss heraus“, schränkt Overmann auch ein.

Die Zahl von zehn Vereinen nannte ihm Werner Heitmann als Vorsitzender des SV Herbern. Der strebt mit seinem Verein in den nördlichen Kreis Münster. Overmann will nun aber erst einmal den Info-Abend am kommenden Montag, 22. September, im Vereinsheim des SV Herbern abwarten.

Dann stellen sich ab 18 Uhr nacheinander Norbert Reisener, der Vorsitzende des Kreises Münster/Warendorf, und Horst Weischenberg, Chef des Kreises Unna/Hamm, vor und beantworten Fragen. Dabei ist die Reihenfolge der Auftritte noch nicht festgelegt. „Wir hören uns das erst einmal an. Entschieden ist aber noch nichts. Wir werden das im Vorstand und mit unseren Trainern anschließend beraten“, erklärt Overmann.

Zuvor wurde das für Donnerstag, 18. September, geplante Info-Treffen der Vorsitzenden und Abteilungsleiter der Vereine aus dem Kreis LH mit der Kreisspitze abgesagt.

Und im Vereinsheim des SuS Olfen hatte sich bereits der Vorsitzende des Kreises Ahaus/Coesfeld vorgestellt für die in Frage kommenden Vereine wie eben SuS Olfen und Westfalia Vinnum.

Zwar möchte der Werner SC mit dem SV Herbern eine gemeinsame Linie fortführen, würde aber andererseits nur ungern auf die Derbys mit Eintracht Werne und dem SV Stockum verzichten. Für den SV Stockum kommt alleine aus geografischen Gründen nur ein Wechsel in den Kreis Unna/Hamm mit den Derbys gegen Herringen und Bockum-Hövel in Frage. Bei Eintracht Werne ist zwar noch keine Entscheidung gefallen, aber die Grundidee, zusammen mit den Hammer Vorortvereinen und auch dem SuS Rünthe im Kreis Unn/Hamm zu spielen, wird durchaus als grundsymphatisch betrachtet. - fraz

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