SVH wird die „Erste“ wohl nicht zur Meisterschaft des Kreises Münster schicken

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Den Davertpokal wollen die Herberner, hier haben Närdemann und Schütte die Hand am „Pott“ , auch in diesem Winter verteidigen.

Herbern -  Die Kreishallenmeisterschaft gehörte im aufgelösten Kreis Lüdinghausen fest zum mehr oder minder geliebten Programm für die heimischen Fußballer – immer Mitte Januar wurde dieser Wettbewerb an drei Tagen ausgetragen.

Das ändert sich im Kreis Münster angesichts der Konkurrenz zur Hallen-Stadtmeisterschaft in Münster zwischen den Feiertagen im Dezember.

Das Event lockt tausende Zuschauer in die Sporthalle am Berg Fidel. Die Kreishallenmeisterschaften, die der Kreis Münster mit einer Vorrunde vom 16. bis zum 18. Januar, einer Zwischenrunde am 31. Januar und einer Endrunde am 1. Februar ausrichtet, sind somit auch für zweite und dritte Mannschaften geöffnet, die nicht an der Münsteraner Stadtmeisterschaft kurz vor Silvester teilnehmen können.

Pflicht ist die Teilnahme an der Kreishallenmeisterschaft auch im Vergleich zum einstigen Kreis Lüdinghausen für die Vereine aber nicht.

„Bislang haben 46 Mannschaften gemeldet“, verkündet Norbert Krevener vom Kreisvorstand. Da er aber befürchtet, dass einige Vereine die erste Anmeldefrist vom 30. September verschlafen haben, wird er bis Ende November nochmal eine zweite Anmeldephase schalten, um dann Anfang Dezember die Spielpläne anzufertigen. Die Turniere finden allesamt in der Peter Demling Halle in Gievenbeck statt.

Da dieser Wettbewerb eben speziell für unterklassige Mannschaften bewusst geöffnet ist, wird der SV Herbern mit seinem Landesliga-Team vermutlich nicht daran teilnehmen. „Wir haben darüber mit dem Vorstand noch nicht geredet. Aber wir werden wohl darauf verzichten, denn das macht für uns ja keinen Sinn“, sagt SVH-Trainer Christian Bentrup.

Sein Team spielt vor Weihnachten beim Hallenturnier des SC Nienberge mit und anfang Januar vom 8. bis zum 10. zudem beim traditionsreichen Davertpokal in der Ascheberger Turnhalle an der Nordkirchener Straße.

Der Werner SC wird hingegen vermutlich ein Team stellen. „Wir werden uns noch zusammensetzen. Vermutlich wird es eine gemischte Mannschaft aus ‘Erster’ und ‘Zweiter’ sein, die nach Gievenbeck fährt. Das hängt aber auch von den Gegnern in der Vorrunde ab“, erklärt WSC-Fußballchef Thomas Overmann.

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