SuS gewinnt schwaches Derby gegen TIU Rünthe

SuS-Siegtorschütze Jan Padurek (r.) im Laufduell gegen die TIU-Spieler Kocapinar und Ay.

RÜNTHE -  Durch einen Sonntagsschuss von Jan Padurek setzte sich der SuS Rünthe in der Kreisliga A1 (Unna/Hamm) mit 0:1 (0:0) gegen Ortsnachbar TIU durch. Mehr als 200 Zuschauer verfolgten die Partie am Schacht III.

Durch den Sieg verschaffen sich die Blauen etwas Luft im Abstiegskampf. TIU, nun vier Zähler hinter dem Nachbarn, steht weiterhin auf dem Vorletzten Tabellenrang. Trotz des Sieges blieb der SuS Rünthe den Beweis seiner A-Liga-Tauglichkeit schuldig. In einen schwachen und weitgehend emotionslosen Derby setzten sich die 08er auf Grund der besseren zweiten Hälfte verdient durch. „Eigentlich war das ein typisches 0:0-Spiel. Aber der SuS hatte schon die besseren Chancen“, räumte TIU-Spielertrainer Daniel Rafalski ein. „Wichtig war, dass wir heute die Punkte geholt haben“, war SuS-Trainer Michael Wierling erleichtert.

In den ersten 25 Minuten beherrschte TIU klar das Geschehen. Die Union spielte ideenreicher und schneller nach vorne. Sertac Cakici (1.) und Ferhat Sarac (12., 18.) hätten durchaus mehr aus ihren mittelmäßien Tormöglichkeiten machen können. Der SuS schaffte es erst ab Mitte der ersten Halbzeit, seinen Spielaufbau halbwegs zu ordnen. In der 38. Minute hatte dann Dorian Siegel die beste Chance der Partie. Der A-Jugendliche zog aus 25 Metern ab und traf mit einem fulminanten Schuss den Innenpfosten.

Auch nach dem Wechsel blieb die Partie auf schwachem Niveau. TIU baute nun deutlich ab. Rafalski sah den Grund dafür aber nicht im konditionellen Bereich. „Vielleicht ist der eine oder andere dem Druck nicht gewachsen ist“,bemerkte Rafalski. Der SuS fand zwar kaum spielerische Mittel gegen den schwächelnden Gegner, war aber bei Fernschussen durchaus gefährlich. Närdemann traf in der 65. Minute aus 20 Metern die Latte. Dorian Siegel scheiterte mit einem Freistoß an der starken Parade von Rafalski. In der 81. Minute fiel Jan Padurekk der Ball 20 Meter vor dem Tor vor die Füße. Er traf volley in den rechten Torwinkel.

In der Nachspielzeit wurde es doch noch hitzig. Ramazan Cakir rempelte den Schidsrichter an und sah Rot.

TIU: Rafalski – Solak, Kocapinar, Müller, Cakir, Halatci, Sarac, Cakici, Erbay (70. Yavuz), Akpinar (80. Aytekin), Bekmezci (46. Ay)

SuS: Noetzel, Wagner, Großpietsch, K. Michalski, Drlja, Padurek (84. Best), M. Michalski, Obertaxer, Macagnino (30. Siegel), Närdemann, Boruch (78. Siegner)

Tor: (81.) Padurek

Bes. Vork.: Rote Karte (90+3) Cakir (TIU) wegen Tätlichkeit am Schiedsrichter - tm

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