SVH empfängt als Spitzenreiter hoch gehandelte Beckumer

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Dennis Kaminski (rechts) – hier bei der 0:2-Niederlage von Anfang Mai gegen Beckum – fehlt dem SV Herbern. Tim Bröer (links) wird hingegen mitwirken.

HERBERN - Dass der SV Herbern als Tabellenführer der Landesliga 4 am vierten Spieltag die SpVg Beckum als sieglosen Tabellen-Zwölften empfängt, war zu Saisonbeginn nicht unbedingt zu erwarten.

Denn auch die nächsten Gäste des SVH zählten vor der Saison zum Kreis der Aufstiegsanwärter, zumal sich das Team von Spielertrainer Carlos Castilla im Sommer noch deutlich mit Spielern aus der Ober- und Westfalenliga verstärkt hat.

Die Herberner, die mit neun Punkten aus drei Spielen und durchaus beeindruckenden Vorstellungen derzeit die Landesliga 4 anführen, werden mit „viel Selbstvertrauen auftreten, während Beckum bereits mächtig unter Druck steht“, wie es SVH-Trainer Christian Bentrup sieht.

Dennoch erwartet er ein „sehr unangenehmes Spiel“ und „eine Auseinandersetzung auf Augenhöhe“.

In der Rückrunde der vergangenen Saison verlor der SVH gegen kampfstarke Beckumer daheim mit 0:2. Nun werde sein Team auf einen ähnlich kampfstarker, aber auch mit spielerischer Klasse ausgestatteten Gegner treffen, glaubt Bentrup.

„Beckum hat stark seinen Kader verändert. Offensichtlich haben sie noch nicht zu einer Mannschaft zusammengefunden. Ich hoffe, dass das noch ein bisschen so bleibt“, sagt Bentrup.

Da er die SpVg für spielstark hält, erwartet er auch einen Gegner, der das Spiel machen wird. „Das kommt uns ja eigentlich gelegen“, sagt der Trainer. Allerdings muss er sich mit seinem Team nach dem Traumstart in die Saison alles andere als verstecken.

Da der defensive Mittelfeldspieler Dennis Kaminski und der rechte Mittelfeldspieler Dominick Lünemann aus beruflichen Gründen ausfallen, wird des beim SVH Umstellungen in der Startelf geben. Zudem fehlen Steffen Klüsener (Kurzurlaub) und Steffen Hunnewinkel (im Aufbautraining nach muskulären Problemen).

Wer als zweiter Sechser neben Robin Ploczicki spielen wird, lässt Bentrup noch offen: „Wir haben verschiedene Optionen, auch von der taktischen Grundordnung her.“

Fest steht aber, dass sein Team immer wieder auch selbern Aktionen nach vorne suchen will – angesichts von zwölf Toren aus drei Spielen ein logischer Weg.

Der SV Herbern hat mit dem 5:0 bei Aufsteiger SV Gescher das zweite Auswärtsspiel in Folge „zu Null“ gewonnen. Beckum holte zuletzt ein 1:1 daheim gegen den SV Mesum – und ist in dieser Saison bei zwei Remis und einer Niederlage noch sieglos.

Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Stadion Werner Str. - fraz

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