FLVW sagt die Partien der Amateurfußballer nicht ab - noch nicht...

Kamen - Am Donnerstag hat das Geschäftsführende Präsidium des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbands entschieden, den Spielbetrieb in Schleswig-Holstein bis einschließlich Sonntag, 22. März 2020, einzustellen.

Die Generalabsage betrifft alle Spielklassen von der Flens-Oberliga abwärts. Damit reagiert der Verband auf die aktuelle Entwicklung rund um das Thema Coronavirus, wie das Verbandsorgan auf seiner Seite "fussball.de" mitteilte. Der Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen (FLVW) folgt diesem Schritt noch nicht. 

"Wir haben uns heute beraten und entschlossen, dass wir keine komplette Absage vornehmen", sagte Thomas Berndsen, Abteilungsleiter Seniorenfußball und Mitglied der vierköpfigen Corona-Task-Force bei dem zweitgrößten der 21 deutschen Fußball-Landesverbände mit etwa 2500 Vereinen und knapp einer Millionen Mitglieder am Donnerstag.

 Die Task-Force mit dem Präsidium berät aber erneut am Freitag ab 13 Uhr. "Es ändert sich ja täglich", sagt Berndsen und schließt entsprechend eine generelle Absage des Amateurspieltages von der Oberliga bis zur Kreisebene nicht aus. 

Es sei schwierig, eine Generalabsage vorzunehmen, "wenn alle anderen Bereiche offen blieben", wie Schulen oder andere Sportarten. "Was nützt es einem Vater, der seinen Sohn nicht zu einen E-Jugendspiel nach einer Absage fährt, aber seine Tochter zu einem Handballspiel bringen muss. Und die Schulen sind ja auch nicht geschlossen", führt Berndsen weiter aus. Zu dem Zeitpunkt wusste er nicht, dass andere Verbände nachgezogen hatten. 

Der FLVW stimmt sich zudem eng mit dem Fußball- und Leichtathletikverbänden Niederrhein und Mittelrhein ab, damit es eine einheitliche Linie für Nordrhein-Westfalen gibt.

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