Integration von Flüchtlingen: Werner Sport packt mit an

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Im Sommer wurde das Flüchtlingsteams FC Schwarz-Rot-Gold“ zum Hobbyfußball-Turnier um den Sansi-Cup nach Werne eingelagen, zudem spielten sie gegen die Eintracht-Altherren. Auch für viele andere Flüchtlinge in Werne gibt es Angebote.

Werne - „Der Sport kennt bekanntlich keine Grenzen“, sagt Jürgen Zielonka, Vorsitzender des Stadtsportverbandes (SSV). Schon seit einigen Jahren bemühen sich die angeschlossenen Sportvereine, Asylbewerber zu integrieren.

„Integration ist das Allerwichtigste. Alle sind herzlich willkommen – in unseren Strukturen“, so Jürgen Zielonka.

Diese Erfahrung machte auch die Arbeitsgruppe Flüchtlinge in den vergangenen Tagen. Sie stellt nun verstärkt Kontakte zwischen den Asylsuchenden in Werne und den heimischen Sportvereinen her. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer fragen die sportlichen Interessen in den einzelnen Unterkünften ab.

Besonders beliebt ist Fußball. In diesem Bereich bot der Werner SC am Donnerstagmorgen erstmals ein Training für Flüchtlinge aus den Unterkünften am Lindert an. Die Übungsstunde leitet Bernd Haverkamp. „Bei solchen Aktionen ist die Teilnehmerzahl natürlich begrenzt. Da bitten wir um Verständnis. wenn nicht alle Interessierten sofort mitmachen können“, erklärt Jürgen Zielonka.

Sehr beliebt bei den Flüchtlingen ist auch Schwimmen. Kein Problem für Kerstin Obrikat. Die Vorsitzende der TV Werne Wasserfreunde hat die Neugierigen nach den Ferien spontan zum „Schnuppern“ eingeladen.

Auch Hubert Bußkamp (Volleyball) und Markus Steinhoff (Handball) wollen einige Jugendliche in der nächsten Woche empfangen.

Die LippeBaskets haben mit dem Syrer Ahmad Kahad (WA berichtete) schon sehr gute Erfahrungen gesammelt. „Als erste Adresse ist unsere dritte Mannschaft ideal“, sagt Jens König. Er freut sich auf weitere interessierte Korbjäger.

Für gute Integrationsarbeit ist auch die Taekwondo-Abteilung des TV Werne bekannt. „Bei uns gilt, einfach vorbeikommen und mitmachen“, so der Vorsitzende Heiko Böcker. - Von André Wagner

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