Finale am Ostermontag – Rahmen für die 37. Lenklarer Reitertage steht

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Die Nummer eins der deutschen Springsport-Geschichte, Ludger Beerbaum, bei den Reitertagen 2016 mit Casello.

Werne -  Vier Monate vor den Lenklarer Reitertagen 2017 herrscht wieder Hochbetrieb am „Runden Tisch“ im Hause Gripshöver.

Die Organisatoren haben die Ausschreibung für die inzwischen 37. Auflage in Form gebracht. Geplant sind zunächst einmal zehn Turniertage zwischen dem 7. und dem 17. April – Finale am Ostermontag also.

Gutes bewahren und im Detail verbessern, das war in Zusammenarbeit mit der Turnierorganisation Heßling die Grundaufgabe.

Gefeilt wurde daher vornehmlich an Details. Das Grundgerüst für die größte Sportveranstaltung im Kreis Unna bleibt bestehen – und die Liste der Highlights für das Publikum auch. So wird es auch in 2017 wieder ein Barrierenspringen der Klasse S* geben. In diesem Jahr hatten der Emsländer Wilhelm Winkeler und Marcus Ostendarp (Stadtlohn) im vierten Stechen die Schallmauer von zwei Metern überflogen.

Und am Schlusstag wird mittags auch der Kultwettbewerb „Jump & Drive“ wieder ausgetragen – ohne diesen geht es in Lenklar sowieso nicht mehr. Höhepunkt am Nachmittag des Ostermontag wird der mit international erfolgreichen Reitern besetzte Große Preis sein. Dieser ist wieder mit 10 000 Euro dotiert und als S***-Springen mit Stechen ausgeschrieben. Titelverteidiger ist der dreimalige Gewinner des Deutschen Derbys, Toni Haßmann.

Neu im Programm ist ein Springen der schweren Klasse für U25-Reiter. „Das macht das Turnier attraktiver für die jungen Leute“, sagt Lutz Gripshöver. Außerdem verspricht es Top-Sport, weil es voraussichtlich der Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft dienen wird. Neu ist im Freizeitbereich ein Seniorenspringen der Klasse A für Reiter der Baujahre 1967 und älter.

Auch die Aufteilung über die beiden Wochenenden hinweg ist bewährt – am ersten mit Spring- und Dressurprüfungen für die ländlichen Reiter bis zur Klasse M*, am zweiten mit der gesamten Palette vom Einfachen Reiterwettbewerb bis hin zu den Profispringen. Am Karfreitag ruht der Turnierbetrieb.

Wie schon 2014, so ist am Ostersonntag wieder ein Gottesdienst in der Turnierhalle mit anschließender Standarten- und Pferdesegnung vorgesehen. Natürlich darf auch die „Lenklar Disco Night“ als Vorbote nicht fehlen. An welchem Wochenende im März sie genau stattfinden wird, steht noch nicht fest.

Bis Ende Dezember haben die Organisatoren und das Büro Heßling noch Zeit, die jetzt ausgearbeitete Ausschreibung mit den insgesamt 40 Wettbewerben in Schönschrift zu bringen. Anfang Januar folgen Durchsicht und Genehmigung durch die Deutsche Reiterliche Vereinigung, bevor wohl wieder eine Meldeflut einsetzen wird. Denn das Turnier ist an den beiden Wochenenden in der weiteren Umgebung nahezu konkurrenzlos. Schon in diesem Jahr sorgten mehr als 4 400 Nennungen für einen Melderekord bei den Lenklarer Reitertagen – und eine Ausweitung des Turniers auf elf Tage.

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