Lenklarer Reitertage

40 000 Euro gibt es im Großen Preis zu gewinnen

+

Werne - Die Lenklarer Reitertage auf dem Hof Gripshöver haben sich seit dem Ende der 1990er Jahre zu einer der größten Sportveranstaltungen in der Region entwickelt und locken in jedem Jahr -zigtausende Besucher an die Bundesstraße 54. 

An zuletzt elf Turniertagen war von der Führzügelklasse bis hin zum schweren Springen mit drei Sternen alles im Angebot. In diesem Jahr wird das Turnier noch einmal aufgewertet: Der Große Preis zum Abschluss der 39. Auflage erhält einen vierten Stern und damit auch eine weitaus höhere Dotierung.

 Der Mann hat Wort gehalten: Frank Auer hatte es im vergangenen Jahr in Lenklar offenbar gut gefallen. Schon da gab der Industriemanager seine Absicht bekannt, das Turnier unterstützen zu wollen. Nun werden am Ostermontag, 22. April, durch das Mühlheimer Unternehmen Kröning 40 000 Euro für den Großen Preis ausgeschüttet – vier Mal so viel wie bisher. Alleine 12 500 Euro davon gehen an den Sieger. 

Große Preissummen versprechen große Namen

Das verspricht nicht nur großen Sport, sondern auch wieder große Namen in der dafür jährlich immer wieder neu aufgebauten Springarena. „Da lohnt es sich sicher auch, mal von weiter weg zu uns zu kommen“, sagt Lutz Gripshöver – dies sicherlich auch für den einen oder anderen Starreiter aus Holstein, für die Werne seit Jahren immer wieder Anziehungspunkt ist. So wie für Janne Friederike Meyer-Zimmermann, die ebenso schon den Großen Preis gewann wie der in Holstein beheimatete Weltklasse-Schwede Rolf-Göran Bengtsson. 

Höher, schneller, weiter

Höher, schneller, weiter: Auch die Anforderungen werden größer. Bis zu 1,55 Meter hohe Sprünge wird der Parcoursbauer Reitern und Pferden in den Weg stellen; bei drei Sternen sind es etwa 1,50. Breite des Wassergrabens: 4,50 Meter. Neu in diesem Jahr wird auch das Jaguar- und Landrover-Championat am Ostersonntag sein. 

Lenklarer Reitertage 2018 - Das Finale 

Dabei geht es in einem schweren Springen der Dreisterne-Kategorie mit Siegerrunde um insgesamt 10 000 Euro. Das ist die bisherige Größenordnung des Großen Preises gewesen. Insgesamt werden in Lenklar am zweiten Turnierwochenende vom 19. bis zum 22. April zehn Springprüfungen der schweren Klasse, also ab 1,35 Meter Hindernishöhe, aufgerufen – darunter auch eine Zweiphasenprüfung mit zwei Sternen, die auch als Sichtung der talentierten Nachwuchsreiter für den Preis der Besten sein wird. 

Auch das Springen der Klasse S* um den Provinzial-Förderpreis steht auf der Liste sowie eine Youngster-Tour für 7- und 8-jährige Nachwuchspferde. Insgesamt sind für das Turnier in diesem Jahr zwölf Tage angesetzt worden. 

Los geht es bereits am Donnerstag, 11. April, mit dem vornehmlich ländlich geprägten Teil, der ebenfalls einige Neuerungen beinhaltet. 

So wird es in diesem Rahmen erstmals ein Mannschaftsspringen für Vereine auf M*-Niveau geben. Neu sind im Nachwuchsbereich auch ein Caprilli-Test oder eine Springprüfung der Klasse L im Rahmen einer Nachwuchsserie unter dem Namen „Regio Masters“. Die Gastgeber rechnen auch in diesem Jahr mit hohen Nennungszahlen, obwohl einige Prüfungen mit Startplatzbegrenzungen gehandicapt wurden. Das betrifft vor allem Prüfungen einer bestimmten Kategorie in der Klasse M. 

„Wir müssen sie zeitlich kürzer kriegen“, sagt Lutz Gripshöver, denn Flutlicht gibt es in Lenklar nicht und im April sind die Tage noch recht kurz. Gripshöver: „Bisher hat das ja irgendwie alles immer geklappt, aber dann durfte auch wirklich nichts passieren.“ Ob wieder – wie im vergangenen Jahr – mehr als 4 000 Startplätze gebucht werden (wovon auszugehen ist) und welche Topreiter sich um das Championat und den Großen Preis bewerben, wird sich am 20. März zeigen. Am Tag zuvor, um 23.59 Uhr, ist Nennungsschluss. 2018 waren fast 1 100 Teilnehmer aus 20 Nationen dabei.

Eintritt bleibt frei 

Zu guter Letzt die gute Nachricht für alle Pferdesportfreunde: Trotz der höheren Dotierungen und des großen Aufwands, der in Lenklar Jahr für Jahr betrieben wird, ist der Eintritt dank aller Sponsoren an allen Turniertagen wieder frei. Und auch das „Jump & Drive“ wird nicht fehlen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare