Erneut schwer verletzt: Herberns Michael Schulte bleibt vom Pech verfolgt 

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Michael Schulte (links) erlitt einen Wadenbeinbruch.

Herbern – Michael Schulte, routinierter Defensivspieler des Fußball-Landesligisten SV Herbern, bleibt in diesem Jahr vom Pech verfolgt.

Der 31-Jährige erlitt am vergangenen Sonntag bei 1:0-Erfolg seines Teams beim TuS Wiescherhöfen einen Wadenbeinbruch, als ihn ein Gegenspieler foulte (70.). „Das ist natürlich bitter für ihn. Er hat sich ein halbes Jahr nach seinem Muskelabriss wieder herangekämpft und stand am Sonntag in dieser Saison das erste Mal in der Liga wieder in der Startelf. Das tut mir richtig leid“, sagte sein Trainer Holger Möllers. 

Die erste Verletzung zog sich Schulte an Gründonnerstag (18. April) im Kreispokal-Halbfinale gegen den TuS Hiltrup zu – fiel bis zum Sommer aus und kämpfte sich in der Vorbereitung über Einsätze in der Reserve zurück. Erstmals in dieser Saison stand er Ende Oktober im Westfalenpokal-Achtelfinale gegen SpVgg Steinhagen in der Herberner Startelf (2:0). Jetzt folgte der nächste Rückschlag.

 „Er fällt den Rest diesen Jahres aus. Aber immerhin wurde beim Arzt festgestellt, dass es glatter Wadenbeinbruch ist, der nicht operiert werden muss“, sagt der Sportliche Leiter Ludger Staar. „Michael ist mächtig frustriert, aber er bekommt viel Zuspruch von den Jungs“, sagte Staar weiter.

Das einzig Positive sei, so Trainer Möllers, dass Schulte mit Beginn der Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte im Januar wieder einsteigen kann, wenn der Heilungsprozess so wie erhofft verläuft – und das Jahr 2020 für ihn dann besser wird.

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