Elberg neuer Chef des Handballkreises Hellweg

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Der neue Vorstand des Handballkreises Hellweg, eingerahmt von den „Alten“, den Ehrenvorsitzenden Helmut Hubeny (links) und Günter Brinkis (rechts): Rechtswart Axel Nickol, Kassenwart Anita Umbescheidt, Vorsitzender Sebastian Elberg, Frauenspielwart Andrea Witt, stellvertretender Vorsitzender Jürgen Stolle, Lehrwart Ragulan Srijeevaghan, Datenverantwortlicher Friedrich Schürmann und TK-Vorsitzende Miriam Vogt.

Bergkamen - Einen neuen Vorstand fand der Handballkreistag Hellweg recht schnell in Sebastian Elberg vom TV Beckum. Die angedachte Strukturreform, die unter anderem die Bezirke in die entsprechenden Kreise verlegt, wurde am Montagabend in der Mensa der Willy-Brandt-Gesamtschule in Bergkamen hingegen nicht konkretisiert.

Wichtigster Punkt des Kreistages war also die Neubesetzung des Vorstandes. Die alte Garde um Helmut Hubeny, die den 2001 aus den Einzelkreisen Unna, Hamm und Soest fusionierten neuen Kreis Hellweg führte, trat ab. Für den Posten des Vorsitzenden gab es gleich zwei Bewerber. Der bisherige Schiedsrichterlehrwart Elberg setzte sich äußerst knapp mit 37:35 Stimmen gegen Burkhard Reinold, Geschäftsführer der SG Handball Hamm durch.

Strukturreform kein Thema auf Kreistag

Schon bei dieser Wahl zeigte sich, dass der Großteil der insgesamt 82 Stimmberechtigten aus den Vereinen den Wunsch des Kreisvorstandes nach einer Verjüngung unterstützten – Elberg ist 29, Reinold 58 Jahre alt.

Der „Neue“ trat gleich so selbstbewusst auf wie in seiner kurzen Bewerbungsrede und brachte alle Kandidaten, die im Vorfeld ausgeguckt worden waren, durch.

Stellvertreter bleibt Jürgen Stolle, Kreiskassenwart Anita Umbescheidt. Auf den ausscheidenden TK-Vorsitzenden Günter Brinkis folgt Miriam Vogt vom Hammer SC. Ihr Vereinskamerad Axel Nickol übernimmt das neu kombinierte Amt aus Rechtswart (zuvor Hartmut Haunert) und KSA-Vorsitz. „Es macht Sinn diese Ämter, die sich in den Aufgaben oft überschneiden, zusammenzulegen“, ist Elberg überzeugt. Zur neuen Frauenspielwartin wählte die Versammlung Andrea Witt, ebenfalls vom Hammer SC. Nachfolger des Vorsitzenden als Lehrwart wurde dessen Wunschkandidat Ragulan Srijeevaghan (Kaiserau).

Drei „Alte“ durften aber auch im Vorstand bleiben: Männerspielwart Karl-Heinz Feldhaus, Pressewart Heinz Krampe und der Datenverantwortliche Friedrich Schürmann.

Hubeny und Brinkis sind seit Montagabend Ehrenvorsitzende des Kreisverbands Hellweg. Der langjährige Vorsitzende wurde zudem von Rainer Jahnke mit der Ehrenplakette des Handballverbands Westfalen ausgezeichnet.

Weitere Ehrungen erfuhren außerdem Waltraud und Karl Nelle (HC Heeren), Hans Kargel (SG Handball Hamm), Karl Kleff (HC Heeren) und Gerd Rahde (SVE Dolberg).

Dass die Strukturreform trotz des Schweigens auf dem Kreistag in trockenen Tüchern ist, deutete Jahnke, Rechtswart des Handballverbandes Westfalen, in seinem Grußworten an. Einen entsprechenden Beschluss wird der Verbandstag am 4. Juni, also nach dem Ende der aktuellen Spielzeit, fällen. Der Funktionär dachte in seiner kurzen Rede gleich größer und prognostizierte eine Zusammenlegung der drei Landesverbände in einen namens „Handball NRW“.

Der Kreis hat in der Sache schon einiges an Vorarbeit geleistet. Es soll für Unna/Hamm eine eigene 14er-Bezirksliga geben, die aus der Kreisliga und durch aus dem Kreis stammende Landesliga-Absteiger aufgefüllt wird.

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