EC Bergkamen hofft im DEB-Pokal auf eine Überraschung

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Hoffen auf einen Überraschungscoup: Die Eishockey-Frauen des EC Bergkamen.

Bergkamen - Für die Eishockey-Frauen des EC Bergkamen steht das Saisonfinale an. Sie bestreiten in Ingolstadt das Finalturnier um den Pokal des Deutschen Eishockey-Bundes.

Dafür hatten sich die vier besten Mannschaften der Bundesliga qualifiziert.

Die beiden Halbfinalspiele finden am Samstag statt, das kleine Finale und das Endspiel am Sonntag. Bereits am Freitagmittag um 13 Uhr machen sich die Bergkamener auf den Weg in Richtung Süden.

Am Samstag kommt es in der Saturn-Arena im ersten Halbfinale zur Neuauflage des Finales vom Vorjahr zwischen dem ESC Planegg-Würmtal und dem ERC Ingolstadt. Anschließend trifft der ECDC Memmingen um 19 Uhr auf den EC Bergkamen.

So haben die Bärinnen in der Vorschlussrunde mit dem neuen Deutschen Meister die schwerste Aufgabe zu bewältigen, doch machen die Spiele, die die Bergkamener in der Saison gegen die Pokalkonkurrenten abgeliefert haben, viel Mut. In sämtlichen Partien waren die Bergkamener größtenteils ebenbürtig.

Allerdings müssen die ECB-Damen bei ihrem Vorhaben mit einem sehr dünnen Kader auskommen. Die Bergkamener sind im Vergleich zur Konkurrenz sowieso schon schmal aufgestellt. Nun fehlt aber auch noch Torfrau Sarah Körber wegen einer Kreuzbandverletzung. Hinter der Bergkamener Topscorerin Nina Ziegenhals steht ein großes Fragezeichen. Sie verletzte sich am vergangenen Wochenende beim letzten Ligaspiel in Planegg.

„Es standen in der Woche noch Untersuchungen an, um dann endgültig klären zu können, wie schwer ihre Verletzung ist“, teilte die ECB-Vorsitzende Ilona Pollmer mit. Eine erste Diagnose im Krankenhaus in Bayern ließ nichts Gutes vermuten. „Verdacht auf Impressionsfraktur“, lautete diese, wie Pollmer mitteilte.

„Wir freuen uns alle sehr auf dieses Turnier. Das haben wir uns vor der Saison als Ziel gesetzt und kontinuierlich dafür gearbeitet. Jetzt werden wir alles daran setzen, hier etwas Zählbares mitzunehmen.“ sagt Trainer Robert Bruns.

Und auch Ilona Pollmer ist zuversichtlich: „Wir sind sehr stolz, dass wir trotz der widrigen Begleitumstände, mit eventueller Schließung der Eishalle und den schwierigen finanziellen Bedingungen, unser Saisonziel erreicht haben. Wenn wir die selbe mannschaftliche Geschlossenheit an den Tag legen und jeder für den anderen kämpft, dann können wir auch die Großen der Liga schlagen.“

Auf jeden Fall werden die Bärinnen alles geben, um sich nach der Meisterschaft 2005 und den beiden Pokalsiegen 2006 und 2007 wieder einmal mit einem Titel zu belohnen.

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