Eintracht wieder in der Spur - Stockum verliert deutlich

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Jubel und Erleichterung herrschte bei der Eintracht nach dem Sieg gegen Uenrop.

Werne – Im Duell der zwei zuletzt dreimal sieglosen Titelaspiranten beendete Eintracht Werne durch einen verdienten 2:0-Sieg ihre Negativserie gegen den TuS Uentrop. Der SV Stockum verlor hingegen deutlich beim Spitzenreiter TSC Hamm.

Kreisliga A1 (Unna/Hamm): Eintracht Werne – TuS Uentrop 2:0 (0:0). Einen langen Atem brauchten die Gastgeber für ihren Erfolg. „Wir sind froh, dass wir einen Dreier eingefahren haben. Der Sieg war hochverdient. Wir haben uns viele Chancen rausgespielt, aber wir mussten lange bohren, bis die Nuss offen war. Manchmal waren wir ein bisschen zu umständlich, manchmal kam auch ein bisschen Pech dazu. Wichtig war auch, dass wir zu Null gespielt haben und ganz wenig zugelassen haben“, sagte Eintracht-Trainer Mario Martinovic. 

Für die Gäste war es hingegen bereits die vierte Niederlage in Serie. Nach einer Viertelstunde abtasten übernahm die Eintracht die Spielkontrolle. Den Schuss aus 16 Metern wehrte TuS-Keeper Gerwin ab (19.). Deniz Ünal und Abdussamed Cördük scheiterten aus spitzem Winkel (23., 24.) und Enes Akyüz nach einem starken Solo (29.). Als Sahin aus spitzem Winkel den Ball aufs Tor brachte, klärte Weber auf der Linie (40.) und der Schuss von Adas ging knapp vorbei (45.+4). 

Kurz nach der Pause verpasste erneut Deniz Ünal aus spitzem Winkel das Tor (47.). Danach verebbte das Spiel und beiden Teams war anzusehen, dass angesichts der jüngsten Negativserien das Selbstvertrauen nicht allzu ausgeprägt ist. Als Adas seinen Gegenspieler gut aussteigen ließ, verpasste er knapp das längst fällige 1:0 (64.). 

Das fiel, als Isamil Cördük auf Sandra Ünal ablegte und im Strafraum zur Grundlinie lief und Enes Akyüz bediente, der aus sechs Metern traf (75.). Weitere Konterchancen vergab Deniz Ünal, wobei er einmal das fast leere Tor nach einem Konter nicht traf (77., 79.). Die Entscheidung fiel, alls Sahin mit einem starken Solo in den Strafraum zog und auf Adas flankte. Der Angreifer nahm den Ball an umkurvte den Torwart und schob zum 2:0-Endstand ein. 

Eintracht: Rafalski – Sari, Akyüz, Sahin, Schiller, Martinovic, D. Ünal, A. Cördük (60. I. Cördük, Adas (88. Sylla), Karaca (70. Bulut), S. Ünal Tore: 1:0 (75.) Ayüz, 2:0 (84.) Adas 

Türkischer SC Hamm – SV Stockum 6:0 (3:0). Der SV Stockum scheint seinen Platz im Tabellenkeller zu festigen. Durch die zu erwartende Niederlage beim Spitzenreiter haben die Mannen von Zakaria Slimani nur noch die reserveteams aus Uentrop und Wiescherhöfen hinter sich.

 So ergibt sich am kommenden Sonntag daheim gegen die punktgleiche Hölzkener Reserve bereits das erste Schlüsselspiel. „Wir wollten schon punkten, auch wenn der Gegner auf dem ersten Platz steht“, sagt Slimani, aber auch: „Wir hatten die falsche Einstellung und uns wieder mehr von anderen Dingen ablenken lassen – zum Beispiel durch die Schiri-Leistung. Eigentlich haben wir die Qualität im Kader, aber wir hatten heute keine Einstellung.“ 

Mit der Leistung seiner stark ersatzgeschwächten Elf in der Anfangsphase war Slimani zufrieden, doch danach war der Spitzenreiter an der Reihe. Drei Tore kassierte der SVS bis zum Seitenwechsel nach ruhenden Bällen bei zwei Freistößen und einer Ecke durch Görkem Gülpinar (16.) sowie durch den Ex-Stockumer Ibrahim Saadouni (31., 43.). „Wir wehren den ersten Ball dabei zwar immer ab, kriegen aber den zweiten Ball nicht verteidigt, weil wir zu schläfrig sind“, sagt Slimani. Das 4:0 wiederum durch Saadouni ist nach 52 Minuten das erste herausgespielte Tor für den Tabellenführer. 

Das 5:0 fällt schließlich durch Tunc vom Punkt aus, weil Thörner im Strafraum ungeschickt seinen Gegenspieler zu Fall bringt. Da spielt das sechste Gegentor nach 88 Minuten durch den eingewechselten Schroth keine Rolle mehr. 

SVS: Goeke – Thörner, Partlak (Ö. Eliyazici), Yilmaz, Sahin (46. Kerkhoff), Lamaakez, Mehovic, Bölükbasi, Slimani 65. Ülker), Bouaid, Bhihi

Tore: 1:0 (16.) Gülpinar, 2:0 (31.) Saadouni, 3:0 (43.) Saadouni, 4:0 (52.) Saadouni, 5:0 (58.) Tunc, 6:0 (88.) Schroth

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