Eintracht Werne will Anschluss halten 

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Serkan Adas (rechts) ist nach seiner fünften gelben Karte am Sonntag gesperrt.

Werne -  Die Aufgaben für die örtlichen Fußballvereine in der Staffel 1 der Kreisliga haben es in sich. Der Tabellendritte Eintracht Werne trifft auf den -fünften SpVg Bönen. Der Tabellenvorletzte SV Stockum gastiert beim spielstarken Hammer SC. Und der FC Overberge empfängt die Wundertüte TSC Hamm.

Fußball, Kreisliga A1 (Unna/Hamm): Eintracht Werne – SpVg Bönen. Zur absoluten Spitzengruppe der Liga zählt Eintracht-Trainer Mario Martinovic den Gast nicht. „Das sind für mich die ersten drei in der Tabelle“, sagt er. Dazu gehört sein Team als Dritter. Und die Ansprüche der Werner unterstreicht Martinovic dick: „Wir wollen Meister werden, dann müssen wir gewinnen, zuhause sowieso.“ „Bönen ist in jedem Fall ein attraktiver Gegner“, erläutert Martinovic. 

SpVg stellt starke Deckung

Der Gast sei gut dabei, vor allem die Deckung der SpVg beeindruckt Martinovic. „Sie werden nicht viele Chancen zulassen“, ist sich der Werner Coach sicher. „Deshalb müssen wir unsere nutzen.“ Ein Problem bei der entsprechenden Umsetzung ist das Fehlen des Knipsers. Abdullah Sahin fällt wegen Problemen mit der Leiste aus. Auch Sturmpartner Serkan Adas wird gegen Bönen nicht auf dem Rasen stehen. Er ist wegen seiner fünften gelben Karte gesperrt.

Wer wird also Tore schießen? „Wir haben ja noch Enes Akyüz“, weist Martinovic auf den Mittelfeldspieler hin, der am vergangenen Wochenende in Pelkum traf. Der ist allerdings auch leicht angeschlagen. „Aber uns wird schon noch etwas einfallen für den Sturm“, sieht der Werner Coach seinen Kader stark genug. „Wir müssen aber auch besser verteidigen, vier Tore in Pelkum zu kassieren, geht nicht, auch wenn die vorne gut besetzt sind“, sieht Martinovic die ganze Mannschaft gefordert. 

Anstoß ist um 14.30 Uhr auf dem Sportplatz Grote-Dahl-Weg

Hammer SC – SV Stockum. Seit zehn Spieltagen wartet der Tabellenvorletzte SV Stockum nun schon auf den zweiten Saisonsieg. Ob der ausgerechnet beim offensivstarken Tabellenzweiten – der Hammer SC hat bereits 39 Tore erzielt – gelingt, scheint höchst unwahrscheinlich. „Das wird eine starke Herausforderung. Das ist eine geschlossene Mannschaft mit viel spielerischer Qualität“, sagt SVS-Trainer Zakaria Slimani und nennt ein mögliches Erfolgsrezept: „Wir müssen die Ansätze aus den ersten 40 Minuten gegen Heessen und die Offensivleistung aus dem Spiel gegen Uentrops II kombinieren. Die Jungs wissen, dass sie mit dem Hintern an der Wand stehen, haben aber Bock auf die Aufgabe und sind heiß.“

Zweitschlechteste Auswärtsmannschaft trifft auf gutes Heimteam

Im Spiel trifft die zweitschlechteste Auswärtsmannschaft auf den daheim noch verlustpunktfreien HSC. Fehlen wird der gesperrte Jonas Thörner und Neuzugang Lucian Thurn plagt sich mit muskulären Problemen herum nach seinen 90 Minuten bei seinem Startelf-Debüt gegen Spitzenreiter Heessen (0:5). Hüsseyin Yilmaz steigt wieder ins Training ein und könnte Sonntag dabei sein. „Eigentlich ist das noch zu früh“, steckt Slimani in einem Dilemma. Aus der Reserve sollen auch wieder Spieler den spärlichen Kader auffüllen.

Anstoß: Sonntag, 14.30 Uhr, am Pilsholz

FC Overberge – TSC Hamm. „Wir haben zuletzt gegen Bönen trotz der Niederlage gute Ansätze erkennen können. Leider haperte es wieder an der schlechten Chancenauswertung. Der TSC ist sehr schwer einzuschätzen. Wir müssen höllisch aufpassen, wenn wir gewinnen wollen“, warnt Overberges Trainer Christian Jagodzinski vor dem Mittelfeldduell Siebter gegen Achter. Die Hausherren müssen auf Zebrowski, Ojo, Dominik Kloß und Akdogan verzichten, der Einsatz von Goslawski ist noch fraglich. Anstoß: Sonntag, 14.30 Uhr, Sportplatz Hansastr.

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