Eintracht Werne und SuS Rünthe bleiben ohne Sieg

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Rünthes Karl Michalski (links) im Zweikampf.

Werne/Rünthe - Nach zuletzt zwei Siegen in Serie auf fremden Plätzen hat der SuS Rünthe am Ostermontag eine verdiente 0:2-Heimniederlage gegen das Kellerkind TuS Germania Lohauserholz II kassiert, während Eintracht Werne nicht über ein 3:3 bei der I.G. Bönen hinaus kam.

Kreisliga A1 (Unna/Hamm) SuS Rünthe – TuS Germania Lohauserholz-Daberg II 0:2 (0:0). „Wir haben unseren Trend nicht unterstrichen. Wir waren insgesamt vor dem gegnerischen Tor nicht gefährlich genug“, sagte Rünthes Co-Trainer Engin Abali, der den verhinderten Andre Henning vertrat. Die Partie, die Mitte der ersten Hälfte während eines heftigen Gewitters mit Orkanböen durch Schiedsrichter Rafael Januk für zehn Minuten unterbrochen wurde, war vor dem Seitenwechsel noch weitgehend ausgeglichen. Allerdings schaffte es der Gastgeber nicht, zu guten Aktionen gegen die Bezirksliga-Reserve aus dem „Hölzken“ in deren Strafraum zu kommen.

In der Schlussphase lustlos

Auf der Gegenseite zeigte Keeper Manuel Noetzel im ersten Durchgang schon zweimal gegen Daniel Riemer gute Paraden und bewahrte sein Team vor einem Rückstand. Direkt zu Wiederbeginn gerieten die „Nullachter“ in Rückstand. Nach einem Konter wurde Daniel Riemer freigespielt und der überwand diesmal Manuel Noetzel mit einem Heber zum 0:1 (49.). Die Rünther, die zuletzt zusammen acht Tore gegen Wiescherhöfen II (5:2) und Eintracht Werne (3:1) erzielten, fanden weiter kein Mittel, um Torgefahr zu generieren. Nach 77 Minuten war die Partie mit dem 0:2 entschieden. Nach einem Rückpass ließ sich Manuel Noetzel – statt zu klären – auf ein „Fümmelchen“ gegen Riemer ein. Er verlor den Zweikampf und Riemer lief alleine auf das leere Tor zu. Riemer scheiterte später gegen Noetzel und Idczak freistehend mit einem Heber genau in die Arme von Noetzel (82., 83.). Zu diesem Zeitpunkt legten einige SuS-Akteure schon aufreizende Lustlosigkeit an den Tage.

SuS:  Noetzel – Wagner (71. Müller), Franke, Wierling (61.Padurek), Padurek, Boruch,, Schenk, Az. Hasan (46. Lühr), Närdemann, Ab. Hasan, Bah Tore: 0:1 (49.), 0:2 (76.) beide Riemer 

I.G. Bönen – Eintracht Werne 3:3 (1:1). Die Eintracht verpasste es am Ostermontag, sich für eine gute und engagierte Leistung zu belohnen. „Wir haben viel investiert, es aber nicht geschafft, die drei Punkte mitzunehmen“, sagte Eintracht-Trainer Jörg Fiebig nach dem Remis beim erstarkten Kellerkind. Die Gäste fanden dabei gut in die Partie und drängten die I.G. tief in die eigenen Hälfte. Als eine verunglückte Flanke von Manfrey Hessfeld den Weg ins Tor fand, war dies auf Grund der ersten Chancen verdient (16.).

Auch bis zur 15-minütigen Spielunterbrechung durch ein Gewitter mit Blitzen nach einer halben Stunde hatten die Evenkämper alles im Griff. Doch die Zwangspause taten Gästen nicht gut. Sie kassierten kurz darauf das 1:1 durch Tayfun Basyigit (28.).

Bei Freistößen nicht clever angestellt

Nach der Pause war die Eintracht wieder die aktivere Mannschaft. Und auf dem rutschigen Ascheplatz beherzigte Matthias Müller den Ratschlag seines Trainers, es auch einmal aus der Disztanz zu versuchen. So fand sein Schuss aus 22 Metern als Aufsetzer den Weg zum 2:1 ins Tor (55.). Kurz darauf vergab der zur Pause eingewechselte Dario Obrenovic freistehend die Chance zum 3:1. „Da wäre der Deckel drauf gewesen“, meinte Fiebig. Doch nur wenig später stellte sich sein Team bei einem Freistoß der Gastgeber ungeschickt an. Der Ball war freigegeben und Keeper Linke stellte noch die Mauer, als die Kugel zu Kevren flog, der aus kurzer Distanz zum 2:2 (63.) einschob.

„Da muss jemand die Ausführung unterbinden“, sagte Fiebig. Kurz darauf segelte ein 60-Meter-Freistoß in den Eintracht-Strafraum und Andreas Matula fälschte den Ball bei seinem Klärungsversuch unglücklich zum 3:2 für den Gastgerber ab (69.). Doch die Eintracht antwortete prompt. Über die rechte Seite kam der Ball zu Dario Obrenovic, der aus elf Metern abzog und zum 3:3 traf (73.). Und ein Sieg war möglich, aber Serkan Baslarli köpfte aus fünf Metern knapp über das Tor (88,) und Andreas Matula wurde im Strafraum gefoult, lief aber weiter und flankte – so blieb der Elfmeterpfiff aus.

Eintracht Werne:  Linke – Matula, Schynol, Scharein, Zengin (71. Pra), Müller, Bajric (46. Da. Obrenovic), Hasanbegovic (67. Pawlik), Marko Martinovic, Hessfeld, Baslarli

Tore:  0:1 (16.) Hessfeld, 1:1 (28.) Basyigit, 1:2 (55.) Müller, 2:2 (63.) Kevren, 3:2 (69.) Thiemann, 3:3 (73.) Da. Obrenovic

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