FC Overberge empfängt SVF Herringen

Eintracht im Verfolgerduell, SV Stockum vor wichtigem Kellerduell

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Während es für Eintracht Werne (mit Cem Bozkurt, Mitte) um den Anschluss an die Spitze geht, sind die Stockumer in einem Kellerduell gefordert.

Werne – Zwei extrem wichtige Spiele stehen für die Werner A-Kreislisten am Sonntag an. Für Eintracht Werne geht es um den Anschluss zum Spitzenreiter SVE Heessen, für den Vorletzten SV Stockum darum, nicht den Kontakt zum rettenden Ufer abreißen zu lassen. Für den FC Overberge steht ein Mittelfeld-Duell an.

Kreisliga A1 (Unna/Hamm): Eintracht Werne – VfL Mark. Im voraussichtlich vorletzten Meisterschaftsspiel des Jahres steht für die Eintracht Werne viel auf dem Spiel. „Wir brauchen den Dreier unbedingt. Sonst ist es ziemlich früh vorbei für uns“, sagt Eintracht-Trainer Mario Martinovic vor dem Verfolgerduell Fünfter gegen den Zweiten. 

Dabei darf der VfL Mark nicht zu den Lieblingsgegnern der Eintracht gezählt werden. In den bisherigen neun Meisterschaftspartien gab es aus Sicht der Evenkämper fünf Unentschieden und vier Niederlagen. Die letzten beiden Partien zum Abschluss der vergangenen Saison und am 2. Spieltag gingen dabei trotz einer Führung verloren. 

Das 3:4 nach 3:0-Führung war bedeutlungslos, das jüngst 1:2 durch zwei späte Treffer nach einer 1:0-Führung höchst ärgerlich. „In beiden Spielen haben wir 70 Minuten alles im Griff, spielen es aber nicht zu Ende“, erinnert sich Martinovic und wünscht sich Konzentration über 90 Minuten. Für den Verlierer dieser Partie wird der Kontakt zu Spitzenreiter SVE Heessen erst einmal abreißen angesichts von fünf Zählern Rückstand für Mark und neun für Eintracht (bei einem Spiel weniger). 

Austragung des Spiels ist massiv gefährdet

Dabei sind die Aussichten, dass gespielt werden kann, nicht allzu gut. Angesichts der Wetterprognose mit viel Regen für das Wochenende wird der Rasenplatz kaum bespielbar sein und auch der Ascheplatz ist eher in einem schelchten Zustand. Leicht fraglich ist der Einsatz des erkälteten Nico Schiller, hingegen fällt Semih Karaca erkrankt für den Rest des Jahres aus. 

Wie lange es bei Top-Torjäger Abdullah Sahin nach seinem Kurz-Comback beim 4:1 gegen den SV Stockum aus der Vorwoche geht, lässt Martinovic noch offen: „Vielleicht bekommt er mehr Spielzeit.“ 

„Die Begegnung wird ein absolutes Finale zum Jahreswechsel und somit richtungweisend für die Zeit nach der Winterpause sein. Werne ist richtig stark aufgestellt, aber wir haben neun der vergangenen zehn Spiele gewonnen, haben gegen Werne noch nie verloren und sind einfach in Topform. Wenn wir Sonntag gewinnen, ist alles möglich“, sagte Marks Trainer Kevin Schulzki.

Anstoß: Sonntag, 14.30 Uhr, Sportzentrum Dahl 

TuS Wiescherhöfen II – Eintracht Werne. Von einem „Endspiel“ spricht Stockums Trainer Zakaria Slimani: „Wir wollen die drei Punkte in diesem absolut wichtigen Spiel, damit wir den Anschluss nicht verlieren.“ Einen Saisonsieg gab es bislang für den Vorletzten – das war am 18. August beim 2:1 gegen die Landesliga-Reserve aus Wiescherhöfen. 

Danach kamen nur drei weitere Unentschieden dazu, Wiescherhöfen II hat selber durch drei Siege neun Zähler gesammelt. Vor dem „Sechs-Punkte-Spiel“ ist die personelle Situation beim Gast weiter angespannt. „Wir wissen, dass unsere Mittel beschränkt sind“, erklärt Slimani. 

So steht im Raum, dass die eigentlich angeschlagenen Anis Bouaid und Ilyas Baaka (Schulter) früher auflaufen als geplant. Kein Thema ist derzeit der Spät-Neuzugang Lucien Thurn.

 „Das wird ein Einstellungsspiel. Die Mannschaft, die mehr investiert, wird die drei Punkte mitnehmen“, glaubt Slimani. TuS-Spielertrainer Jan Behnke fordert unmissverständlich: „Es zählt einzig und allein der Sieg. Alles andere wäre inakzeptabel. Wir haben schon im Hinspiel die Punkte liegen gelassen. Jetzt kommt es drauf an.“ 

Anstoß: Sonntag, 14.30 Uhr, Wielandstraße

FC Overberge – SVF Herringen. Mehr Mittelfeld-Duell geht nicht, wenn der Tabellen-Siebte den Sechstplatzierten empfängt. Die Gäste wollen sich für ihre indiskutable Leistung vom 0:5 beim VfL Mark rehabilitieren. 

„Wir haben bisher diese Saison 29 Spiele gehabt in Liga, als Test und im Pokal. Dabei haben in 28 Spielen immer Gegentore bekommen. Unser Ziel ist es, gegen Herringen das zweite Mal die Null zu halten. Dafür müssen wir besser gegen den Ball arbeiten und Weg von der Schießbude der Liga kommen“, sagt Trainer Christian Jagodzinski.

 Mit 45 Gegentoren stellt der FCO tatsächlich die drittschlechteste Abwehr der Liga. Aber auch Herringen verlor zuletzt deutlich beim 2:5 gegen den Hammer SC. Fehlen werden beim Gastgeber Ojo, Kloß, Goslawski, Klein und Jägerhülsmann. 

Anstoß: Sonntag, 14.30 Uhr, Sportzentrum Hansastraße

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