Eintracht-Trainer Jörg Fiebig entlastet: Kein Nachspiel vor der Spruchkammer

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Jörg Fiebig (rechts)

Werne -  Dass die Nachholpartie der Fußball-Kreisliga A1 (Unna/Hamm) vom vergangenen Dienstag zwischen BV 09 Hamm und Eintracht Werne (2:0) ein Nachspiel vor der Spruchkammer haben wird, dafür sorgte der Eintrag in den Spielbericht von Schiedsrichter Marcel Stöppel.

Allerdings nicht mehr für Trainer Jörg Fiebig. Der hatte mit dem Schiedsrichter einen Disput, weil er von Fiebig den Namen eines Zuschauers wissen wollte, den er vom Platz verwiesen hatte. Fiebig verweigerte diese Auskunft – und das war genau richtig, wie Eintracht-Geschäftsführer im Gespräch mit dem Kreisspruchkammer-Vorsitzenden Eberhard Petri herausfand. Es sei nicht die Aufgabe eines Trainers, mitzuverfolgen, welchen Zuschauer der Unparteiische von der Platzanlage verweise. Zumal sich die Situation auf der anderen Seite des Platzes und bei Dunkelheit zugetragen hatte.

Nach Spielende ließ Stöppel den Werner Trainer zu sich in die Kabine bitten und habe ihn, Fiebig, nach dem Namen des Zuschauers gefragt.

Die weiteren nachdrücklichen Nachfragen des Schiedsrichter samt der Drohung, das in den Spielbericht einzutragen, wertete Fiebig als „Erpressung“.

Da der Schiedsrichter gehört haben will, dass der vom Platz verwiesene Zuschauer ebenfalls Fiebig mit Nachnamen geheißen haben soll, wurde nun der neue sportliche Leiter der Evenkämper, Rainer Fiebig, dazu aufgefordert, eine schriftliche Stellungnahme zu den Vorfällen an die Spruchkammer abzugeben.

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