Eintracht-Stürmer Sahin trifft gleich wieder bei seinem Comeback

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Abdullah Sahin (rechts) traf gleich wieder bei seinem Comeback für die Eintracht.

Werne – Ein erfolgreiches Comeback feierte Abdullah Sahin von Eintracht Werne am vergangenen Sonntag im Derby der Fußball-Kreisliga A1 beim SV Stockum. 

Der Angreifer erzielte im Duell mit dem Tabellenvorletzten gleich in seinem ersten Spiel nach siebenwöchiger Verletzung den Treffer zum 4:1-Endstand – es war sein 13. Saisontor. 

„Er soll ein paar Minuten sammeln“, sagte sein Trainer Mario Martinovic zur Einwechslung seines Angreifers in der 75. Minute, als die Partie beim Stand von 3:1 angesichts der Eintracht-Dominanz entschieden war. 

Sahin erlitt am 12. Oktober beim 6:0-Erfolg über den FC Overberge einen Muskelriss im Oberschenkel kurz vor der Pause – bis dahin erzielte er noch zwei Tore – und musste seitdem zusehen. Er sah in der Zeit auch, wie schwer es der Eintracht gefallen ist, ihren starken Lauf aus den Vorwochen mit einer Siegesserie – inklusive der Erfolge im Kreispokal gegen das Bezirksliga-Spitzenteam SG Bockum-Hövel und den Oberligisten Holzwickeder SC – fortzusetzen. 

Denn eine Erkenntnis aus den Spielen gegen den 1. FC Pelkum (4:4 nach 1:4-Rückstand) und dem 0:2 gegen die SpVg Bönen daheim war: Der dribbelstarke, dynamische und nur schwer vom Ball zu trennende Angreifer ist schwer zu ersetzen. So häufte Eintracht Werne wieder einen größeren Punkte-Rückstand auf den Spitzenreiter SVE Heessen an – der beträgt nun neun Zähler bei einem weniger ausgetragenen Spiel. 

Der Treffer in Stockum fiel dem Angreifer nicht allzu schwer. Nach Anspiel des ebenfalls eingewechselten Alex Griskevic stand „Apo“ Sahin an der Strafraumkante frei, hatte genug Zeit, den Ball anzunehmen und in die rechte Ecke des Tores zu schlenzen (89.). 

Heber aus über 40 Metern: "Ein fitter Apo macht den rein"

Ob das Comeback-Tor ein besonderes war? „Das ist mein Job“, meinte Abdullah Sahin lapidar. Kurz zuvor verpasste Eintrachts-Topangreifer, der nun genauso viele Treffer wie sein Sturmpartner Serkan Adas erzielt hat, mit einem Heber aus etwa 40 Metern nur ganz knapp das vom Stockumer Torhüter Thomas Goeke nach einer Rettungsaktion verwaiste Tor. 

„Ein fitter Apo macht den rein. Es waren ja nur 50 Meter“, sagte der Angreifer nach der Partie selbstbewusst und grinsend. Sahin stieg in der vergangenen Woche wieder ins Mannschaftstraining ein und sollte halt wieder ein Gefühl für Wettkämpfe bekommen. 

Am kommenden Sonntag empfangen die Evenkämper im Dahl den Tabellenzweiten VfL Mark zu einem weiteren wichtigen Verfolgerduell. „Das wird eine andere Intensität als Stockum“, erwartet Sahin. Ob es für einen Gegner dieser Qualität schon reicht, bezweifelt Sahin allerdings, da er noch nicht ganz schmerzfrei ist.

 „Länger als zehn Minuten wird es wohl nicht gehen“, meint der Stürmer. Aber immerhin weiß er noch, wo das Tor steht und hat gezeigt, dass seine Tore wichtig werden können...

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