Eintracht-Jugendvorstand fühlt sich durch das Sportgericht "gelinkt"

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Eintracht-Jugendleiter Heiko Baus.

Werne - Es war eine Sperre, die für großes Aufsehen sorgte. Ein A-Jugendspieler von Eintracht Werne wurde vor anderthalb Wochen durch das Jugendsportgericht des Fußballkreises Unna/Hamm für sechseinhalb Monate gesperrt. Der Spieler wurde für einen „tätlichen Angriff auf einen Gegenspieler in einem schweren Fall“ in der Meisterschaftspartie gegen SV Langschede/Frömern II vom 10. November verurteilt.

Bei der Eintracht stieß das mittlerweile rechtskräfige Urteil auf Unverständnis. Jugendleiter Heiko Baus, gleichzeitig auch A-Jugendtrainer, fühlte sich durch die Jugendkreisspruchkammer um den Vorsitzenden Jürgen Woydak (TuS Lohauserholz) „gelinkt“.

 Das Vergehen sei dabei unstrittig gewesen, sei allerdings eine Reaktion auf vorhergehende und mit einer dreimonatigen Sperre bestraften Tätlichkeit des Gegenspielers erfolgt, so Baus. 

„Wir wurden gefragt, ob wir mit einem schriftlichen Verfahren einverstanden sind. Da hätte man uns den Hinweis geben können, um welches Strafmaß es geht. Wir sind von einer Sperre zwischen vier und sechs Wochen ausgegangen“, erklärt Baus. 

„Er hat sich nur gewehrt. Wenn wir gewusst hätten, worum es geht, hätten wir auf ein mündliches Verfahren gepocht und natürlich auch neutrale Zeugen benannt. Daraus haben wir nun gelernt.“

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