Eintracht gewinnt zähes Spiel bei Lohauserholz-Reserve

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Rachid Souita bringt den Ball für die Eintracht zurück in den Strafraum.

Mit dem achten Pflichtspielsieg in Serie hat die Eintracht zur besten Brunchzeit (Anstoß 11 Uhr) den Platz in der Spitzengruppe gefestigt. Auch ohne Deniz Ünal, die Cördük-Brüder und vor allem Torjäger Abdullah Sahin reichte es beim TuS Lohauserholz II zu einem verdienten 3:1-Arbeitssieg.

„Es war ein zähes Spiel, aber es war von vorne herein klar, dass es nicht einfach wird“, sagt Trainer Mario Martinovic. Die Eintracht begann eher zurückhaltend, hielt den Ball zu lange in den Reihen, spielte entsprechend statisch und mit zu wenig Druck nach vorne. 

Erst in der 27. Minute ging es mal schnell – und gleich fiel der Führungstreffer. Cem Bozkurt eroberte den Ball gegen den früheren Eintracht-Flügelflitzer Manfrey Hessfeld und über Adas kam der Ball zu Kapitän Enes Akyüz, der die Kugel über Keeper Alexander Molz hinweg ins Netz setzte. 

Danach wurde die Eintracht offensiver und wollte schnell das zweite Tor nachlegen, doch nur acht Minuten nach der Führung fiel der Ausgleich. Die Werner waren zu weit aufgerückt und sahen sich hinten plötzlich einer Drei-gegen-drei-Situation ausgesetzt. Der frühere Eintrachtler Selmin Bajric legte sich den Ball nach toller Annahme ungestört auf den linken Fuß und ließ Daniel Rafalski keine Chance. 

Bis zum Seitenwechsel war das Eintracht-Spiel sehr zerfahren, doch mit Beginn der zweiten Halbzeit zeigten die Gäste ein anderes Gesicht. Gut 20 Minuten Dauerdruck der Eintracht hielten die Hölzkener stand, dann fiel das zweite Werner Tor – allerdings mit Unterstützung von Molz. Der ließ den Ball nach einer Freistoßflanke von Akyüz an den zweiten Pfosten nur abklatschen, Tunahan Sari stand perfekt und drückte die Kugel aus kurzer Distanz über die Linie. 

„Danach hätte viel schneller das dritte Tor fallen müssen, da hatten wir viele Chancen“, berichtet Mario Martinovic, doch erst in der vorletzten Minute fiel dieser Treffer: Akyüz steckte den Ball zu Serkan Adas durch, der den Ball unhaltbar für Molz ins lange Eck schob. Lohauserholz besaß in der gesamten zweiten Halbzeit keine Chance mehr. Einzig nach einer Flanke von Hessfeld, als Rafalski den nassen Ball durch die Hände flutschen ließ, wurde es ansatzweise gefährlich.

Eintracht: Rafalski - Sari, Akyüz, Schiller (90. Kocabas), Martinovic, Bulut, Adas, Karaca, Souita, Bozkurt, S. Ünal 

Tore: 0:1 (27.) Akyüz, 1:1 (35.) Bajric, 1:2 (66.) Sari, 1:3 (89.) Adas

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