Schon wieder verschoben

Eintracht Werne gegen Vinnum erst im Februar

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Eintracht Werne – hier mit Faruk Bozaci – muss in diesem Jahr nicht mehr spielen.

WERNE - Es scheint zu einem unendlichen Theater zu werden: Die ursprünglich für Sonntag, 22. Dezember, angesetzte Nachholpartie in der Fußball-Kreisliga A (LH) zwischen Eintracht Werne und Westfalia Vinnum sollte am Donnerstag, 19. Dezember, stattfinden. Doch daraus wird nichts. Jetzt wird das Spiel am 9. Februar ausgetragen.

Denn Vinnum entsprach nicht der Bitte auf eine Spielverlegung auf Donnerstag – und wurde auch nicht vom Vorstand von Eintracht Werne hierzu gefragt. „Wir haben der Ansetzung, von der wir aus der Zeitung erfahren haben, widersprochen. Es ist uns nicht möglich, binnen 48 Stunden eine Mannschaft auf die Beine zu stellen“, sagte Vinnums Fußballchef Michael Asemann dazu.

Und da Eintracht Werne am Sonntag auf dem ursprünglich angesetzten dritten Nachholtermin keine Mannschaft auf Grund von Urlaubern hat, wird der Staffelleiter Günter Becks die Partie ins nächst Jahr auf den 9. Febuar verlegen.

Becks: „Eintracht hat am Sonntag keine Mannschaft, Vinnum am Donnerstag nicht. Ich habe das Gefühl, die wollen sich nicht einigen. Also setze ich das Spiel für das kommende Jahr an. Ich bin es nämlich langsam leid.“

Eintracht-Trainer Muris Mujkanovic erklärte, dass ihm am Sonntag sein Keeper Manuel Linke und zudem Pierluca Pra, Ercan Taymaz und Faruk Bozaci wegen Urlaubs oder beruflicher Verpflichtungen fehlen würden. „Wir haben doch versucht, dass gespielt wird und wollten am Donnerstag antreten. Damit haben wir signalisiert, dass wir diese Partie austragen wollen, nur halt am Sonntag habe ich kaum Leute“, sagt Mujkanovic, und: „Wir sollten jetzt in Ruhe in die Weihnachtspause gehen und uns dann im nächsten Jahr wiedersehen“.

Für den Westfalia-Vorstand ist das Vorgehen von Becks nicht nachvollziehbar: „Das ist in keiner Weise akzeptabel, wie die Eintracht hier vorgeht. Es hat keine Absprache mit uns gegeben. Wir fühlen uns ein bisschen komisch behandelt“, sagt Vinnums Vorsitzender Asemann mit Blick auf die plötzliche Verlegung ins kommende Jahr.

Hintergrund seiner Erregung: Dann ist in dem Topduell mit Jussef Saado ein wichtiger und aktuell gesperrter Akteur der Eintracht wieder spielberechtigt. Deshalb sagt auch Vinnums Spielertrainer Marco Habicht: „Im Februar haben sie alle wieder an Bord. Dann haben sie erreicht, was sie wollten.“

Ursprünglich sollte das Spitzenspiel am Sonntag, 8. Dezember, stattfinden – fiel aber aus. Und auch der zweite Nachholtermin am 12. Dezember wurde hinfällig, weil die hart gefrorenen Ascheplätze im Dahl nicht bespielbar waren. - fraz

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