1. Padeltennis-Liga mit 15 Teams

Eine neue Liga für Werne in einem Trendsport

+
Markus Schnatmann, (links) Initiator der 1. Werner Padeltennis-Liga, und Hallenbetreiber Thorsten Hirsch freuen sich auf den Ligastart.

Werne- Erst vor etwas mehr als acht Monaten hat Thorsten Hirsch im Baaken seine Padelbase Werne eröffnet. Seitdem hat sich in diesem Trendsport einiges getan – nun startet sogar ein Liga-Betrieb mit 15 Mannschaften.

Im Februar fand bereits ein international besetztes Turnier mit Nationalspielern und Weltranglisten-Cracks im Werner Westen statt.

 Den Wettkampf in diesem rasanter Sport mit vielen spektakulären Ballwechseln – die Premiere war bereits das bislang teilnehmerstärkste Padeltennis-Turnier in Deutschland – gewannen der frühere polnische Davis-Cup-Spieler Darek Nowicki und der argentinische Padelprofi Fermin Ferreyra. Dann machte die deutsche Nationalmannschaft und ein paar Kaderspieler aus Österreich für einen Wochenend-Lehrgang hier Station und ein namhafter Schlägerhersteller nutzt die Anlage mit den zwei Courts dafür, neue Spielgeräte ausprobieren zu lassen, zudem haben auch schon Trainerlehrgänge hier stattgefunden.

 Es scheint so, als ob der Trendsport in Werne eine richtige Heimat gefunden hat. Denn nun soll sich als nächstes eine Padeltennis-Liga etablieren – es ist die 1. Werner Padelliga. 15 Teams haben dafür genannt. Markus Schnatmann, aus Werne, eigentlich Spielertrainer des Fußball-B-Ligsten GS Cappenberg II, hat sich in den Sport, der eine Mischung aus Tennis und Squash ist und in Käfigen gespielt wird, verliebt. 

„Ich bin immer ein Wettkampftyp gewesen“, sagt Initiator Schnatmann, der auch schon einmale eine inoffizielle Tennis-Stadtmeisterschaft für vereinslose Spieler organisierte. Schnatmann spielt an der Seite des einstigen Fußball-Torwarts und LippeBaskets-Spieler Thomas Gebhardt. Schnatmann hatte zusammen mit dem Padelbase-Betreiber Thorsten Hirsch die Idee zu der Liga. „Die Jungs wollten mehr Wettkämpfe und so kam es zur Idee, organisiert gegeneinander zu spielen“, sagt Hirsch. 

So spielen nun die 15 Teams bis Februar nächsten Jahres gegeneinander – insgesamt sind das 105 Spiele. Das Auftaktspiel bestritten amMittwochabend die Ex-Fußballer Mike Zebut/Nico Montobani gegen Mike Vehring/Henry Overmann, beides frühere Werner Badmintonspieler. Dabei bestehen die Teams aus zwei festen Spielern sowie einem Wahlspieler, falls ein anderer verhindert ist. Gespielt wird dabei ein Doppel über drei Sätze. Die Zählweise ist einfach: für drei gewonnene Sätze gibt es drei Punkte in der Tabelle, bei einem 2:1-Sieg zwei Punkte und der Gegner bekommt auch noch einen. 

Die Teams werden von zahlreichen Sportlern aus der Region gebildet, darunter sind auch Fußballer des Werner SC. Der älteste ist Gastgeber Thorsten Hirsch mit 51 Jahren, der jüngste 17. Hirsch etwa spielt an der Seite seines Tenniskumpels Thorsten Brümmer, der auch schon Deutscher Mannschaftsmeister mit dem GC Bochum im Golf war und früher für Sportfreunde und VfL Werne sowie den SV Herbern kickte. Ihr Backup ist mit dem Stockumer Thorsten Baetzel ein Ex-Fußballprofi und Tennisspieler von TuRa. Auch Spieler aus Paderborn und Essen sind dabei, dazu auch Handballer aus Bergkamen.

 Im Februar 2019 wird die Runde beendet sein. Die besten acht Teams schaffen den Sprung in die 1. Werner Padelliga, der Sieger ist der erste Meister. Die restlichen kommen in die 2. Liga. In der kommenden Saison soll es dann zwei Absteiger und zwei Aufsteiger geben. Thorsten Hirsch und Markus Schnatmann sind jedenfalls gespannt, wie die neue Liga anläuft – und sie hoffen darauf, dass alle Spaß haben und sich verbessern.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare