Massiver Umbruch beim Herberner Gegner:

Dorsten-Hardt für den SVH ein unbekannter Bekannter

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Das Herberner Trainertrio  Möllers, Eickmeyer, Kalpein ist gespannt, was Dorsten-Hardt zu bieten hat.

Herbern – Eigentlich ist der SV Dorsten-Hardt eine bekannte Größe in der Fußball-Landesliga (4) – dies auch für den SV Herbern. Zehn Spiele bestritten beide in ihrer gemeinsamen Zeit seit der Saison 14/15, die Bilanz ist mit je vier Siegen und zwei Unentschieden ausgeglichen.

Nun wartet auf den SVH am Sonntag aber ein „Buch mit sieben Siegeln“, wie Trainer Holger Möllers sagt. Denn die Dorstener befinden sich in einem massiven Umbruch und haben Top-Leute wie Torjäger Pascal Pfeifer (zu Arminia Klosterhardt) oder den schnellen Ahmed Bakare (zum FC Marl) verloren. 

Auf der Gegenseite sind die sechs Zugänge schwer einzuschätzen. „Ich kann nichts über deren Stärken und Schwächen sagen“, sagt Holger Möllers, und: „Wir hatten überlegt, sie zu beobachten, aber für ein Pokalspiel gegen einen B-Ligisten müssen wir da nicht unbedingt hinfahren, zumal es hieß, dass einige Stammspieler im Urlaub sind.“ Gesehen hätten die Herberner „Spione“ am Donnerstag einen 6:0-Sieg des SVD gegen Eintracht Erle, wobei sich Verteidiger Tim Wellers als 3-facher Torschütze in den Vordergrund spielte. 

Möllers ist’s egal: „Wir müssen mit voller Energie in das Spiel gehen und sehen, dass wir schnell unseren Rhythmus finden. Die Jungs sind fit, mannschaftstaktisch mache ich mir keine Sorgen.“ Das Ziel ist klar: „Wir haben uns jetzt nicht viele Wochen gequält, um unseren Auftakt nicht erfolgreich zu gestalten“, sagt Möllers. 

Dabei wird er auf einige Spieler verzichten müssen, die die Vorbereitung voll mitgemacht haben. Johannes Richter, Joe Breloh und Luis Krampe machen Urlaub, Daniel Andres Dellwig-Jerez befindet sich noch bei der Familie in Spanien und wird wohl auch fehlen. Hinzu kommt der verletzungsbedingte Ausfall von Fabian Vogt. „Da hilft dann die Breite in unserem Kader“, hat Möllers keine Personalsorgen.

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