Rouven Nagel in den deutschen Top 10

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Rouven Nagel bei der DM in Berlin.

WERNE - Die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften der Schwimmer in Berlin waren in diesem Jahr für den Werner Schwimmer Rouven Nagel eine Erfolgsgeschichte.

Eine ganze Saison lang hat sich Rouven Nagel auf dieses Ereignis vorbereitet. Bestzeiten, zwei Finals und der Beweis auch „schwarz auf weiß“, im Jahrgang 1995 zu den zehn besten Schwimmern in Deutschland zu gehören – das ist die stolze Bilanz nach einer Vorbereitungsphase, die in diesem Jahr nicht ganz so einfach war. So hat Rouven Nagel noch „nebenbei“ sein Abitur bestanden und kümmert sich nun um einen Studienplatz.

An fünf Meisterschaftstagen ging es im Europa-Sportpark in Berlin um Titel, Bestzeiten und auch jede Menge Emotionen.

1:55,64 Minuten über 200 Meter Freistil

Bereits einen Tag früher reiste Rouven Nagel nach Berlin, um dort am Abend ein letztes Training vor dem großen Wettkampf zu absolvieren und sich schon einmal an das Wasser zu gewöhnen.

Am nächsten Morgen standen für den Werner die 100 Meter Rücken auf dem Programm. Nach 1:00,09 Minuten und in persönlicher Bestzeit stieg Rouven Nagel aus dem Wasser. Im Jahrgang 1995 lag er damit an sechster Stelle.

Da Nagel aber in der Juniorenklasse startet, werden die Jahrgänge 1994 und 1995 zusammen gewertet. Dies geschah hier zu seinem Nachteil, denn somit lag er am Ende auf Rang zwölf und hatte ärgerlicherweise um zwei Plätze das Juniorenfinale verpasst.

Besser klappte es für ihn über die 200 Meter Freistil. Erst drei Wochen zuvor war Rouven Nagel über diese Strecke NRW-Meister in einer Zeit von 1:57,08 Minuten geworden.

In Berlin verbesserte er sich auf 1:55,64 Minuten, schaffte damit den Sprung ins Finale und landete in diesem auf dem zehnten Rang.

Über 200 Meter Rücken gelang derm Werner ein kleines Kunststück. Er steigerte sich ebenfalls um fast drei Sekunden gegenüber seiner Meldezeit. Bei 2:10,73 Minuten blieben die Zeitmessung stehen. Der Lohn dafür war ein achter Platz und eine erneute Finalteilnahme. Darin machte er sogar noch einen Rang gut und beendete die DM auf dem siebten Platz. - red

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