Detlef Gräwe: 100 Meilen bei „TorTour de Ruhr“

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Detlef Gräwe und Radbegleitung Egon Kock.

WERNE -  Detlef Gräwe, 60, Mitarbeiter der Stadtverwaltung Werne und Ultraläufer (Tri As Hamm), absolvierte bei der „TorTour de Ruhr“ seinen ersten Lauf über 100 Meilen (160,9 Kilometer).

Gelaufen wird von der Quelle der Ruhr im Sauerland bei Winterberg bis zur Mündung in den Rhein bei Duisburg. Weitere Strecken im Angebot: 100 und 230 Kilometer..

Bei der TorTour de Ruhr handelt sich um einen reinen Einladungslauf, bei dem jeder Starter ein Team zur Unterstützung haben muss und auch die Verpflegung und Streckenorientierung müssen eigenverantwortlich gemanagt werden. Gestartet wurde am Pfingstsamstag um 18 Uhr in Arnsberg bei sommerlichen Temperaturen. Gelaufen wurde zunächst eine Extraschleife, bevor es auf den Ruhrtalradweg in Richtung Duisburg ging, denn dieser ist nur 148 Kilometer lang.

Die Runde endete genau am ersten Kontrollpunkt für die 100-Meilen-Läufer. Von diesem Zeitpunkt an wurde Gräwe von Egon Kock auf dem Fahrrad begleitet und bestens versorgt. Er brachte Detlef Gräwe gut durch die Nacht, obwohl es manchmal schwierig war, sich in der Dunkelheit zu orientieren. Bei immer noch hohen Temperaturen führte die nächtliche Route am Hengsteysee und am Harkortsee vorbei zum Kemnader See in Bochum. Dort, bei Kilometer 86, verabschiedete sich Kock wegen eines wichtigen Termins. Gräwe lief zunächst alleine weiter, fand aber kurz hinter Kilometer 106 einen neuen Radbegleiter aus einer Dreier-Gruppe, die einen Läufer begleitete. Bei Temperaturen von weit über 30 Grad musste auch mal ein Zwischenstopp an einem Kiosk eingelegt werden, um sich mit kühlen Getränken zu versorgen. Vom Baldeneysee aus ging es weiter nach Mülheim an der Ruhr zur letzen Kontroll- und Verpflegungsstelle bei Kilometerpunkt 146. Über Oberhausen und Duisburg-Ruhrort ging es der Mündung der Ruhr in den Rhein entgegen. Es war für ihn ein sehr emotionaler Moment, als Detlef Gräwe nach 26 Stunden und 18 Minuten die Skulptur „Rheinorange“ berührte. Er wurde mit dem siebten Platz bei den Startern über die 100 Meilen belohnt.

Neben einem Finisherfoto bekam jeder Ultraläufer einen „TorTour de Ruhr“-Aufnäher und eine Gürtelschnalle überreicht. Detlef Gräwe: „Mein erster 100-Meilen-Lauf wird für mich ein unvergessliches Erlebnis bleiben und ich möchte mich besonders bei meinen beiden Radbegleitern bedanken, aber auch bei allen, die an den Verpflegungs- und Kontrollpunkten bei Tag und Nacht für uns da waren.“ - red

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