TuRa empfängt Oberaden: SuS-Coach Dereli warnt vor den Eigenheiten des Derbys

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Den Ball im Blick behalten wollen beide Teams im Rückspiel.

Bergkamen - Auch in Bergkamen steht am Sonntag wie im benachbarten mit dem Spiel TuRa Bergkamen gegen SuS Oberaden ein Derby an. Die Tabelle spricht zwar deutlich zugunsten des Gastes aus Oberaden. Aber SuS-Coach Birol Dereli äußert sich vorsichtig zur Favoritenrolle.

„Ein Derby hat eigene Gesetze“, bemüht er die Plattitüde mit hohem Wahrheitsgehalt. Normalerweise ist die Vorfreude vor einem Derby riesig, eben wegen der enthaltenen Emotionen. Das spornt in der Regel den Außenseiter an. Doch Alex Berger, Trainer der TuRa Bergkamen, dämpft die Erwartungen: „Wir hatten die letzten Woche Probleme. Deshalb gibt es nicht unbedingt diese Derby-Freude, das ist ein normales Spiel gegen einen guten Gegner.“

Dereli erwartet ein möglicherweise hitziges Spiel

„Man weiß nie, was passiert“, erwartet Dereli hingegen ein möglicherweise hitziges Spiel, ein klassisches Nachbarschaftsduell, eben wie es die Zuschauer mögen. Der SuS-Trainer sieht genau das aber durchaus zwiespältig. „Es könnte Nervosität ins Spiel kommen.“ Deswegen fordert er von seinen Akteuren, nicht auf den Gegner zu schauen, sich nicht beeinflussen zu lassen, sondern den sprichwörtlichen Streifen herunterzuspielen. So wie am vergangenen Spieltag beim 4:0-Auswärtssieg gegen den VfL Kamen II. 

Gegner TuRa hingegen sieht sich trotz des 4:2-Sieges gegen Cappenberg vor zwei Wochen in einer Negativentwicklung und steht aktuell auf Platz sieben. „Wir hatten davor zwei richtige Nackenschläge, da muss die Mannschaft eine Reaktion zeigen“, so Berger. Mit Oberaden wartet eine starke Mannschaft, die aktuell auf Platz drei steht. „Wir wollen auch das Hinspiel (0:1, d. Red.) wiedergutmachen“, so Berger.

Hinspiel geht knapp mit 1:0 an SuS 

An das knappe Hinspielergebnis erinnert sich auch Dereli. Joshua Kusch schoss sein Team spät, in der 81. Minute, zum 1:0-Sieg. „Das hätten wir aber vorher klar machen können“, warnt der SuS-Coach davor, am Sonntag wieder so viele Chancen liegenzulassen.

„Körperlichkeit und die Mentalität sind unabdingbar. Der Gegner hat einen deutlich besseren Lauf, da müssen wir zweikampfstark verteidigen“, fordert Berger 100 Prozent Einsatz vor eigenem Publikum. 

Gegenwehr erwartet auch Dereli. „Wir stehen oben, da will dich jeder ärgern“, sagt er. „Aber wir sind selbstsicher genug, die Punkte zu holen.“ Bei TuRa kehrt Ferdi Civak nach einer Verletzung zurück. „Er ist ein ganz wichtiger Spieler und hat extrem gefehlt“, freut sich Berger über die Rückkehr. Bei der SuS fällt Tarik Ikraine aus.

Anstoß: Sonntag, 14.30 Uhr, Nordbergstadion

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