Aus beruflichen Gründen:

Cramer und Meinert verlassen die LippeBaskets

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Cajus Cramer geht aus beruflichen Gründen nach Bonn, stellt Basketball vorerst hinten an.

Werne – Die LippeBaskets Werne werden in der kommenden Saison in der 2. Regionalliga nach Jordan Rose auf zwei weitere absolute Leistungsträger verzichten müssen: Kapitän Freddi Meinert und Cajus Cramer stehen aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.

Cramer zieht nach Bonn, Meinert mit den AstroStars Bochum durch die Republik. Cajus Cramer, ebenso wie Meinert ein Werner Eigengewächs, sucht sich in der ehemaligen Hauptstadt bereits eine Wohung, wird dort aber zunächst nicht auf Vereinssuche gehen. „Der Beruf genießt absolut Vorrang“, weiß LippeBaskets-Trainer Christoph Henke. „Ich freue mich, dass er beruflich weiterkommt, aber für uns ist das natürlich ein herber Verlust. Er war in der vergangenen Saison nach Jordan unser effektivster Spieler“, sagt Henke, findet den Abgang aber auch aus einem anderen Grund bedauerlich: „Cajus ist bei uns eine Integrationsfigur, immer offen und kommunikativ. Auch deshalb wird er uns sehr fehlen.“ 

Gleiches gilt für Freddi Meinert, der eigentlich auch aus dem Team nicht wegzudenken ist. Er wird in der kommenden Saison als Physiotherapeut beim Zweitligisten AstroStars Bochum (Pro B) arbeiten. „Das überschneidet sich alles, da kann er nicht noch bei uns spielen“, sagt Henke. Die Positionen der beiden Guards wird Christoph Henke aus dem vorhandenen Personal besetzen. 

Dabei soll Routinier Simon Bennett, im Mai als Neuzugang vom NRW-Ligisten Grevenbroich vorgestellt, zwei Werner Eigengewächse begleiten, die mehr Verantwortung übernehmen müssen: Niko Tilkiaridis und Lucas Wiedey. Außerdem hofft Henke darauf, dass sich Christian Dreißig vom BSV Wulfen, der bereits im Frühsommer-Test gegen Kaiserau das LippeBaskets-Trikot trug, sich nach seinem Urlaub in der kommenden Woche endgültig für ein Engagement in Werne entscheidet. 

Die LippeBaskets befinden sich seit dem vergangenen Montag wieder in der Vorbereitung auf die Saison, die am Samstag, 14. September, mit dem Gastspiel bei Citybasket Recklinghausen II beginnt. Einbezogen ist auch die Reserve. „Ich stehe in einem engen Austausch mit Jan König, wollen uns gut verzahnen und auch Trainingseinheiten zusammenlegen“, sagt Christoph Henke. 

Aktuell trainieren die Korbjäger in der Linderthalle und hoffen, dass die nächsten Tage reigenfrei bleiben, nachdem am vergangenen Mittwoch Wasser durch das Dach eingesickert war. „Allerdings erst nach Trainingsende“, wie Henke sagt. Die LippeBaskets müssen derzeit die Linderthalle nutzen, weil in ihrer Heimstätte an der Marga-Spiegel-Schule diverse Dinge repariert werden.

 „Wir hoffen, dass wir zum Ende der Sommerferien wieder zurück können, aber im Moment kommen wir mit der Situation klar. Die Halle ist groß, da können wir acht Körbe nutzen“, sagt Henke. Die allerdings bestehen aus Holz und nicht aus Plexiglas, was die LippeBaskets aber nicht daran hindert, am Mittwoch, 21. August, gegen den Oberligisten Baskets Lüdenscheid zu testen (Hochball 20.30 Uhr). „Da können wir uns dann auf das Pokalspiel vorbereiten“, sagt Henke. 

Danach geht es mit weiteren Testspielen Schlag auf Schlag, bevor das Pokalspiel am Samstag, 7. September, in Bocholt ausgetragen wird. „Leider könnten sie uns keinen anderen Termin anbieten“, sagt Henke, denn an diesem Tag findet in Werne die offizielle Saisoneröffnung statt, bei der sich das Team gerne mit einem attraktiven Gegner gemessen hätte. 

So übernehmen die Landesliga-Frauen diesen Part. Sie bestreiten ab 19 Uhr ihr Erstrunden-Spiel um den westdeutschen Pokal gegen den RC Borken-Hoxfeld. Zuvor steht die Reserve als Oberliga-Aufsteiger auf dem Feld, und auch die Legenden kommen am frühen Nachmittag zu ihrem Recht.

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