Rünther Heimsieg im Super-Schwergewicht

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Stefan Stetinger vom VfK Rünthe freut sich über seinen Sieg im Super-Schwergewicht.

Rünthe - 17 Kämpfe, drei davon mit Rünther Beteiligung, gingen am Samstag in der Halle der Hellweg-Hauptschule im Rahmen eines Pokalabends des Boxbezirks Arnsberg beim VfK über die Bühne.

Im letzten Kampf feierte auch Gastgeber VfK einen Erfolg. Super-Schwergewichtler Stefan Stetinger siegte gegen Adrian Zarworski von der ÖSG Viktoria Dortmund.

Der Rünther war in seinem ersten Fight überhaupt in der Gewichtsklasse über 91 Kilogramm derart dominierend, dass sein Gegner in der zweiten Runde – ohne Einfluss aus der Ecke – von sich aus den Kampf aufgeben hat. Zuvor hatte Stetinger in der gut gefüllten Halle seinen Gegner auch einmal auf die Bretter geschickt.

Eine interessante Revanche von der Westfalenmeisterschaft im März lieferten sich der Rünther Christian Fet und Mendim Gazherri (BSK Ahlen) in der Klasse der Junioren bis 81 Kilogramm – mit dem schlechteren Ende für den Rünther. Fet hatte bei der „WM“ seinen Kampf gegen Gazherri gewonnen und sich später den Titel gesichert. DiNun musste er trotz einer starken Leistung seinem Gegner nach Punkten den Vortritt lassen und gratulieren.

Ebenfalls nach Punkten verlor der dritte Rünther Boxer, Alexander Wilhelm, in der Klasse der Schüler bis 48 Kilogramm. Für ihn war es gegen Mehmet Sönmez vom TBS 2050 aus Dortmund der Premierenkampf. „Er sah trotz der Niederlage sehr gut aus, hat einen guten Kampf abgeliefert“, lobte VfK-Vorsiteznder René Ehlert-Rohe den Novizen. Auch mit den Leistungen der beiden anderen Kämpfer waren die Rünther Verantwortlichen naturgemäß zufrieden. „Natürlich sind da noch ein paar Feinheiten zu verbessern“, schob der Vorsitzende nach.

Krachender K.o. im vorletzten kampf

Insgesamt zog Ehlert-Rohe ein positives Fazit: „Es war eine gelungene Veranstaltung. Und von den Zuschauern her war es sicherlich auch besser besucht als im letzten Jahr“, sagte er. Beim Abbau gestern Morgen tauschten sich die Verantwortlichen noch einmal aus und haben entschieden, auch im kommenden Jahr eine Veranstaltung des Bezirks übernehmen zu wollen.

Einer wird die Veranstaltung weniger gut in Erinnerung behalten: Alexander Smirnov vom Wittener Boxsport 23. Im vorletzen Kampf des Abends im Schwergewicht bis 91 Kilo wurde er vom Unnaer Eugen Voitsekh mit einem krachenden Schlag auf die Bretter und ins Reich der Träume geschickt.

Ringarzt Dr. Dirk Schmiedeknecht aus Werne, der bis dahin einen insgesamt ruhigen Abend verbracht hatte, sorgte nach dem Knock out mit den Sanitätern des DRK dafür, dass Smirnov nach einigen Minuten wieder einigermaßen auf den Beinen stand.

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