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WSC bleibt in der Vorbereitung ungeschlagen - Tia-Verpflichtung ist kein Thema mehr

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Yannick Lachowicz (rechts) gab sein Comeback nach fünfmonatiger Verletzungspause. © Gudra

Werne – Fußball-Landesligists Werner SC bleibt in der Vorbereitung weiter ungeschlagen. Nach dem 3:2 beim SuS Kaiserau und der Nullnummer in Massen gab’s im Testspiel beim A-Kreisligisten GS Cappenberg einen 2:1-Erfolg (1:0). Ein Spieler gab nach fünfmonatiger Verletzungspause sein Comeback.

 „Unser Spiel war deutlich besser als das Ergebnis. Insgesamt bewegen wir uns langsam in die richtige Richtung“, meint WSC-Trainer Lars Müller nach der Partie beim Team seines ehemaligen Spielers Pascal Harder. Chris Thannheiser (35.) und Mondrian Runde (67.) erzielten die Tore zum Sieg, der wesentlich deutlicher hätte ausfallen müssen. „In der zweiten Halbzeit hatten wir viele Möglichkeiten“, sagt Müller, „aber wichtiger war, dass die Rückkehrer wieder einen Schritt nach vorne gemacht haben.“ 

Comeback von Yannick Lachowicz

Furkan Cirak hielt als Innenverteidiger in der Dreier-Abwehrkette über 90 Minuten durch, René Nemitz kam ab der 46. für Henry Poggenpohl. Und nach 70 Minuten gab auch Yannick Lachowicz sein Comeback auf der Sechs, nachdem er gut fünf Monate pausieren musste. Zuletzt hatte er Anfang September im Ligaspiel gegen den VfL Senden auf dem Platz gestanden. „Es hat mich riesig gefreut, dass er wieder auf dem Platz zurück ist. Er hat vor Spielfreude gesprüht“, meinte Fußball-Abteilungsleiter Thomas Overmann. 

Nachdem im Test bei GS Cappenberg neun Spieler aus Müllers Kader fehlten, wird am Sonntag (14.30 Uhr, Lindert) im Test gegen die IG Bönen aus der Landesliga-Parallelstaffel 3 der Kader wieder ein wenig besser besetzt sein. So werden Durkalic, Bastürk oder Martinovic zurückerwartet, während Jannik Prinz wohl nicht aus Hamburg anreisen wird und Marcel Niewalda verletzt ausfallen wird. Jussef Saado hätte theoretisch am Kohuesholz schon wieder auflaufen können, wird nach überstandener Verletzung aus dem Oktober-Spiel in Deuten aber erst in der kommenden Woche wieder einsteigen. „Auch für das Spiel gegen Bönen gilt, dass wir die Rückkehrer einen weiteren Schritt nach vorne bringen wollen“, sagt Müller. 

Verzichten werden die Werner auf die Dienste von Maurice Tia vom niederländischen Fünftligisten VV Rigtersbleek aus Enschede. Der Münsteraner hatte als Gast mittrainiert. „Es war eine Entscheidung von beiden Seiten. Erstens gab es Probleme mit der Spielberechtigung bis zum Stichtag 31. Januar. Und dann, denken wir, hat er im Münsteraner Raum mehr Möglichkeiten“, begründet dies Thomas Overmann. 

Werner SC: Linke (46. Pollak) – Seifert, Cirak, Holtmann – Poggenpohl (46.Nemitz), Foroghi, Husarek (70. Y. Lachowicz), C. Lachowicz – Vertgewall, Thannheiser, Runde 

Tore: 0:1 (35.) Thannheiser, 0:2 (67.) Runde, 1:2 (90.) Stiens

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