Bezirksspruchkammer erkennt den Herberner Einspruch an

Ob der Herberner Jubel im Derby gegen den WSC vergebens war, wie hier nach Michael Aschoffs Treffer zum 2:0, wird sich noch zeigen: Das Verfahren wurde nun wieder an die KSK zurück gegeben.

HERBERN ▪ Die Bezirksspruchkammer (BSK) hat dem Einspruch des SV Herbern gegen die Wertung der Kreisspruchkammer (KSK) stattgegeben.

Im schriftlichen Verfahren hat die BSK das Urteil der Vorinstanz vom 7. Januar aufgehoben und die KreisligaPartie SV Herbern II gegen den Werner SC zur erneuten Verhandlung und Entscheidung an die KSK zurückgewiesen. Über eine eventuelle Neuansetzung der Partie wird da dann also erneut verhandelt. Wann die KSK erneut tagt – und ob schriftlich oder müdlich – konnte der Kreisspruchkammer-Vorsitzende Manfred Chojnicki noch nicht mitteilen.

Der SV Herbern hatte gegen die Wertung der Kreisspruchkammer Berufung eingelegt. Damit nahm der Klub die Entscheidung der KSK nicht hin. Die SVH-Reserve gewann Ende November 2010 die Partie 3:0. In der 78. Minute hatte der Schiedsrichter einen Regelverstoß begangen, als er wegen unsportlichen Verhaltens Hisham Saado die rote Karte zeigte und zugleich auf Strafstoß entschied. Das wertete die KSK als Regelverstoß. Den zweifelte der SV Herbern in der Berufung nicht an. Es ging ihm um die Neuansetzung des Spiels.

„Wir sind der Meinung, dass der Regelverstoß mit hoher Wahrscheinlichkeit den Spielausgang nicht beeinflusst hat“, begründete Frank Heidemann die Berufung: „Man wird nicht viele Spiele finden, in denen in der Schlussphase ein Spiel noch gedreht wird, zumal in Unterzahl.“

Der SV Herbern fand es auch befremdlich, dass er von der KSK zu diesem Vorgang nicht zu einer Stellungnahme aufgefordert worden war. Die Einspruchsgebühr wird dem SV Herbern zurück erstattet und die Kosten in Höhe von 129,65 Eurohat die Kasse des Fußballkreises Lüdinghausen zu tragen. ▪ fraz

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