Bezirksligist FC TuRa: Zum Start die letzte Chance

+
Kurt Gumprich

Bergkamen -  Gleich die erste Pflichtspiel-Partie des neuen Jahres wird darüber entscheiden, ob der Bezirksligist FC TuRa vor einer spannenden Rückrunde mit einer Aufholjagd steht oder „die Saison bis Ende zum 29. Mai auslaufen lassen kann“, wie es der neue Trainer Kurt Gumprich beschreibt.

Der hatte den glücklosen Sascha Siegner nach dem letzten Spiel des Jahres 2015 abgelöst. Denn das abgeschlagene und in 15 Spielen sieglose Bezirksliga-Schlusslicht empfängt am Sonntag ab 15 Uhr im Nordbergstadion den SC Dorstfeld, der den ersten Nicht-Abstiegsplatz belegt.

Der Dortmunder Vorortverein hat bereits elf Punkte Vorsprung – mit einen Sieg würde TuRa den Abstand auf acht verkürzen, bei einer Niederlage wären es entsprechend 14.

Trotz der eher durchwachsenen Vorbereitungsergebnisse hat der neue Trainer Gumprich, der im Dezember vergangenen Jahres seine bisherige Mannschaft Werner SC II für diese Aufgabe verlassen hat, für eine neue Aufbruchstimmung gesorgt. „Die Trainingsbeteiligung ist mit 14 bis 16 Spielern sehr gut. Und wir hatten eine Menge Spaß“, berichtet der 60-Jährige von intensiven Übungseinheiten, bei denen er auch immer von seinem „Co“ Erkan Gökce unterstützt wird.

„Doch jetzt wird es Zeit, dass es los geht und damit wir wissen, wo wir stehen“, zeigt sich Gumprich auch ungeduldig.

Keine Freigabe aus Rünthe für Joshua Seack

In der fünfeinhalbwöchigen Vorbereitung gab es sechs Partien. Zum Auftakt gab es gegen Kreisliga-Spitzenreiter Wethmar II ein 1:4, gegen Heeren einen knappen Sieg, den Tiefpunkt beim 1:6 gegen Holzwickeder SC II, ein 2:2 gegen den TSC Kamen, einen 4:2-Sieg gegen Oberaden und eine 1:2-Niederlage in der Generalprobe gegen das Ex-Team Werner SC II.

Von den sechs Neuzugängen haben drei einen Stammplatz erkämpft. Dass sind der Ex-Oberadener Burak Maden als linker Außenverteidiger, Niko Krause (kam von Wethmar II) als rechter Außenverteidiger) sowie Rückkehrer Yasin Gider (vom TSC Kamen) als zweite Sturmspitze.

Marius Nowak (kam mit Gumprich vom Werner SC II) trainierte zuletzt aus privaten Gründen kaum und muss sich erst einmal wieder heran arbeiten. Cengiz Kaz (zuvor Oberaden) ist „ganz nah dran am Stammteam“, so Gumprich. Keine Rolle darf hingegen der sechste Neue spielen. Denn Joshua Seack hat von seinem Ex-Verein SuS Rünthe keine Freigabe erhalten (siehe Info-Kasten).

„Von der Physis und Psyche her sind wir gut drauf“, meint Gumprich, der aber einschränkt: „Ich bin gespannt, wie wir reagieren, wenn wir Sonntag in Rückstand geraten sollten. Und mit einem Punkt können wir nicht viel anfangen“, soll sein Team bedingungslos auf Sieg spielen. Mit einem Erfolg soll verhindert werden, dass der Rest der Rückrunde eine Beschäftigungstherapie für seine Kicker wird, die de facto mit einer Auftaktniederlage abgestiegen wären.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare