SVH-Frauen stehen als Meister der Bezirksliga fest

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Jubelnd stellten sich die Herberner Frauen zum einem ersten Meisterselfie.

Herbern - Die Freude kannte keine Grenzen, spontan wurde eine Meisterfeier im Herberner Siepen ins Leben gerufen: Die Bezirksliga-Fußballerinnen des SV Herbern krönten sich bereits zwei Spieltage vor Saisonende zum Meister. Verfolger Hammer SpVg war daran auch nicht ganz unschuldig.

Bezirksliga (7) Frauen: SV Herbern – Saxonia Münster 9:0 (7:0). Überraschend schon zwei Spieltage vor Saisonende stehen die Herberner Frauen als Meister und Aufsteiger in die Landesliga fest. Zum einen überzeugten sie selbst beim Kantersieg gegen das bereits als Absteiger feststehende Schlusslicht, zum anderen ermöglichte Verfolger Hammer SpVg durch die 0:2-Niederlage im 17 Uhr-Spiel gegen den Hammer SC eine vor Freude überschäumende spontane Meisterparty im Herberner Siepen, zu der einige Spielerinnen erstmal in den Siepen zurückkehren mussten. 

Denn nun haben die Herberner Frauen zwei Spieltage vor Saisonende sieben Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten. „Jetzt können wir richtig Gas geben. Ich glaube wir werden zwei Wochen lang noch richtig viel Spaß haben“, sagte ein gelöster SVH-Trainer Frank Große-Budde. 

Den Startschuss für diesen erfolgreichen Tag hatte der überzeugende Auftritt gegen das Schlusslicht geliefert. „Mit fehlte am letzten Wochenende der unbedingte Wille, Meister werden zu wollen. Entsprechend hab ich die Mädels in Vorbereitung auf das Spiel ein bisschen zusammen gestaucht, das hat wohl gefruchtet“, erklärte Große-Budde. 

In der Tat, seine Mannschaft legte los wie die Feuerwehr und ließ zu keinem Zeitpunkt einen Zweifel am Meisterwillen aufkommen, so dass die Partie zur Pause entschieden war und das Team in der zweiten Hälfte vom Gas gehen konnte. 

SVH: Blesenkemper – Steincke (50. J. Große-Budde), Krzyzosiak (50. Jakovljevic), Roters, Krieger, Brockmeier (50. Schlinge), S. Große-Budde, Lutter, Rummler, M. Kruckenbaum, Vorlop 

Tore: 1:0 (4.) Lutter, 2:0 (8.), 3:0 (10.) beide Brockmeier, 4:0 (14.), 5:0 (30.) beide Krieger, 6:0 (37.) M. Kruckenbaum, 7:0 (40.) Lutter, 8:0 (47.) Brockmeier, 9:0 (56.) Lutter

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