SuS Oberaden jubelt, FCO im Sinkflug

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Dennis Tost vertrat FCO-Coach Daniel Frieg.

BERGKAMEN - Am achten Spieltag der Bezirksliga (8) hat es für den SuS Oberaden mit dem ersten Saisonsieg geklappt. Weiter auf dem Sinkflug ist hingegen derFC Overberge. Der TuRa Bergkamen und SV Langschede schlossen im Kreisderby Frieden, die Partie endete torlos.

„Wir waren jetzt einfach mal dran. Das hatte sich doch in den letzten Wochen bereits angekündigt, das hat sich die Truppe verdient“, sprudelte es nach dem 2:1-Erfolg des SuS Oberaden im Heimspiel gegen Eintracht Dortmund nur so heraus aus Trainer Bernd Schawohl. Ansonsten wirkte der Coach mächtig verschnupft, was aber nicht am Spiel seiner Truppe lag, sondern vielmehr an der Tatsache, dass Schawohl an einer hartnäckigen Erkältung laboriert.

Beim SuS vergisst aber keiner den Blick auf die Realität, denn mit drei Punkten tragen die Grün-Weißen immer noch die „rote Laterne“ der Liga. Ferhat Sarac muss überdies im nächsten Spiel nach seiner Ampelkarte aussetzen.

Nicht wirklich immer reif für die Liga war das, was der FC Overberge gegen das Kellerkind aus Eving-Lindenhorst (2:4) ablieferte. „Wir arbeiten uns eine Hülle und Fülle von hochkarätigen Torchancen heraus, lassen diese aber konsequent ungenutzt“, befand Interimscoach Dennis Tost, der den urlaubenden Daniel Frieg vertrat. „Auf der Gegenseite laden wir unsere Gegner mit dummen Patzern jedes Mal zum Toreschießen ein.“

Drei Siege, ein Remis und schon vier Niederlagen stehen damit auf dem FCO-Konto, die Spitzengruppe ist schon weit enteilt. Sollte Overberge auch in den kommenden Wochen nicht in die Erfolgsspur zurückfinden, droht sogar ein Absturz in Sphären, die vor der Saison keiner ernsthaft in Betracht gezogen hätte.

Nur einen Punkt hinter dem FCO hat sich mittlerweile der FC TuRa Bergkamen eingruppiert. Mit neun Punkten liegt die Truppe von Andreas Bolst derzeit auf Rang zwölf, die Abstiegszone ist vier Punkte entfernt. Am Wochenende hamsterten die Kicker vom Nordberg einen weiteren Punkt beim 0:0 gegen Langschede. Bolst selbst wusste nach der Partie nicht so genau, ob er sich nun über den Punkt freuen sollte oder nicht. „Gegen ein Spitzenteam wie Langschede wäre das im Vorfeld ein Bonuspunkt gewesen. Aber so, wie die Partie gelaufen ist, auch wieder nicht. Wir hätten durchaus mehr erreichen können.“ Man hat am Nordberg aber gesehen, dass man auch gegen die guten Teams der Liga mithalten kann. Zudem ist auch Matthias Freyermuth nach überstandener Verletzung wieder fit. - db

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