Hartes Stück Arbeit für den Werner SC

+
Szene aus dem letzten Aufeinandertreffen: Schöpper und Heese (rechts) gegen De Sousa (links) und Füchtling.

WERNE -  Auf den Bezirksligisten Werner Sport Club wartet ein schweres Stück Arbeit: Holger Möllers und sein TuS Ascheberg haben bereits in der vergangenen Bezirksliga-Saison einen Traumstart der Werner verhindert.

Sie siegten im Lindert mit 3:2. „Wenn wir das wiederholen könnten, dann wäre das ein echter Coup. Aber einen Punkt nehme ich auch gerne mit“, sagt Möllers vor dem Gastspiel am Sonntag (15 Uhr).

Dass der WSC in dieser Spielzeit nach drei Partien noch ungeschlagen ist, kommt für Möllers nicht von ungefähr: „Der WSC hatte eine gute Vorbereitung, besitzt einen breiten Kader und hat sich dafür gezielt verstärkt.“

„Das waren im letzten Jahr zwei enge Spiele“, erinnert sich Kollege Kurtulus Öztürk und erwartet wie immer eine Mannschaft, die über den Kampf ins Spiel kommt.

Personell sieht es bei den Aschebergern allerdings nicht gut aus. Torjäger Füchtling macht Urlaub, Kahlkopf und Sabe sind verletzt, Falke muss den Fußball in Ascheberg mit seinem neuen Job in Düsseldorf irgendwie im Verbindung bringen. Das klappt am Sonntag wohl nicht. „Gerade gegen so einen Gegner ist das der falsche Zeitpunkt“, sagt Möllers, schiebt aber gleich nach: „Ich glaube, das muss man bei 90 Prozent der Gegner in dieser Liga sagen.“

Mit im Aufgebot sind die beiden Spaniener Jorge Molina Rodriguez und Oscar David Franco Cabrera. Möllers bezeichnet die beiden Mittelfeldspieler als Glücksfall. Sie waren im Sommer gemeinsam mit sechs weiteren Spielern vom Club Arena di Amilla aus Granada angerückt und blieben anschließend in Ascheberg hängen.

Bei den Gastgebern wird Jussef Saado, am Oberschenkel verletzt, noch einmal geschont, und auch für Enez Akyüz könnte es nicht reichen. Er setzte, weil krank, zwei Einheiten aus und stieg erst gestern Abend mit dem Abschlusstraining wieder ein.

Startelf und Grundordnung aus den ersten drei Spielen will Öztürk sowieso nicht verändern. Nach überzeugenden Leistungen in Senden (1:1), gegen Overberge (4:0) und in Scharnhorst (3:0) „sehe ich dazu auch keine Veranlassung“, sagt der Trainer.

Einer ausgeklügelten Taktik misst Möllers weniger Bedeutung bei als sein Kollege Öztürk: „Du kannst Dreier-, Vierer- oder Fünferkette spielen. Wenn die Spielvorbereitung und die Einstellung nicht stimmen, dann hilft dir das alles nicht.“ Offensichtlich so wie am vergangenen Sonntag bei der Heimniederlage gegen Aufsteiger TuS Hannibal. „Die waren giftiger, besser. und haben gute Einzelspieler, die wir nicht in den Griff bekommen haben“, sagt Möllers. - gu

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare