Der WSC empfängt Wethmar zum Spitzenspiel

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So freuten sich die Werner am 16. März im letzten Aufeinandertreffen mit Wethmar über das 1:0 von Chris Thannheiser (Bild, mit Simon und Schwerbrock) und den 3:1-Heimerfolg.

WERNE -  Werner SC gegen Westfalia Wethmar – schon in der vergangenen Saison garantierten diese Vergleiche gute Unterhaltung auf beachtlichem Bezirksliga-Niveau. Inzwischen hat Kurtulus Öztürk das Offensivspiel seiner Elf forciert.

„Wir spielen noch attraktiver als letzte Saison“, sagt der WSC-Trainer, und: „Auch Wethmar will Fußball spielen und ihn nicht kaputtmachen.“ So betrachtet, kann sich am Sonntag (15 Uhr, Lindert) zwischen dem Tabellenführer und dem Zweitplatzierten eigentlich nur ein richtiges Spitzenspiel entwickeln.

Dabei kehrt der WSC-Trainer nach der 0:2-Pleite seiner B-Elf im Pokal beim VfL Senden zurück zu der Anfangsformation dieser Saison. „Wir halten daran fest, was uns stark und unser Spiel so attraktiv gemacht hat“, sagt Öztürk. Also: Weg von der Vierer- und Rückkehr zur Dreier-Abwehrkette mit Heese, Saado und Schöpper, Rückkehr zu zwei hochstehenden offensiven Außenverteidigern (Schnee, Seifert), einem Sechser (Simon), zwei zentralen Mittelfeldleuten (Schwerbrock, Thannheiser) und zwei Angreifern (Durkalic, Bacak).

Zumindest die Tendenz gehe zu dieser Startformation, die schon in den ersten vier Begegnungen auf dem Platz stand – wobei Öztürk betont, dass diese Aufstellung nicht in Stein gemeißelt ist. „Einige sind sehr nahe dran an der ersten Elf“, sagt er.

Die Auswahl ist groß. Fehlen werden wohl nur Kai Wintjes, der sich unter der Woche krank gemeldet hatte, und Jussef Saado. „Er wird schon ungeduldig, aber wir gehen kein Risiko ein“, sagt Öztürk. Ziel sei ein Comeback am kommenden Sonntag in Langschede.

Größere Personalsorgen hat der Wethmarer Trainer Alexander Lüggert, der definitiv auf Leistungsträger wie Naujoks, Richter und Püntmann verzichten muss. Hinter Cody de Grood aus der Schaltzentrale steht ein Fragezeichen wegen einer Zerrung, Harder ist wegen einer Rippenverletzung fraglich. „Dennoch haben wir die Qualität, um dort gewinnen zu können“, sagt Lüggert, dessen Team nach drei Niederlagen in Folge wieder in die Spur finden muss.

Unter Druck sieht Öztürk seine Elf nur in einem Punkt: „Wir haben bisher tolle Leistungen gezeigt, jetzt müssen wir ans Limit gehen.“ Als Spitzenreiter fühle man sich auch nicht gejagt. „Und es ist auch noch längst nicht das wichtigste Spiel der Saison“, sagt er.

Im schlimmsten Fall, rechnet Öztürk vor, läge sein Team um 16.45 Uhr wieder einen Punkt hinter Wethmar auf Platz zwei. Für die Gäste sei die Lage problematischer: „Gewinnen wir, sind wir fünf Punkte weg. Sie haben mehr zu verlieren.“ Die Vorfreude auf ein interessantes Spiel ist ihm anzumerken. „Das sind die Spiele für die du arbeitest. Beide Mannschaften spielen offensiv, erzielen viele Tore. Sie haben eine große Kulisse verdient.“ - gu

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