Bergkamener Bezirksligisten können großen Schritt machen

WERNE/BERGKAMEN - Während für den Werner SC in der Fußball-Bezirksliga (8) bereits die Winterpause begonnen hat, müssen die drei Bergkamener Klubs noch einmal in Heimspielen ran. Der FC TuRa (gegen Königsborn) und der FC Overberge (gegen Ascheberg) suchen den Anschluss an das obere Mittelfeld, der SuS Oberaden kann sich derweil gegen Mitkonkurrent Kaiserau endgültig aus der Gefahrenzone schießen.

FC Overberge – TuS Ascheberg

Die Situation: Die punktgleichen Tabellenachbarn wollen natürlich das letzte Spiel des Jahres mit einem Sieg beenden. „Wir haben letzte Woche gegen Wethmar Bonuspunkte eingefahren, die können wir am Sonntag vergolden“, sagt FCO-Trainer Daniel Frieg, und: „Wenn wir 26 Punkte auf dem Konto hätten, wäre ich mehr als zufrieden. Die Stimmung ist gut.“

„Wir fahren natürlich nicht nach Overberge, um Weihnachtsgeschenke zu verteilen. Das wird aber kein leichtes Spiel“, sagt TuS-Trainer Holger Möllers, der auch die Stärke der Overbeger bei Standards – gegen Wethmar erzielte der FCO vier Tore nach Ecken – berücksichtigen will. „Ansonsten spielen wir nicht mit offenem Visiser“, erklärt Möllers.

Auch die Achterbahnfahrt der Overberger mit der anfänglichen Siegesserie, dem Absturz und dem jüngsten Ausrufezeichen macht die Vorbereitung für Möllers nicht leichter: „Die sind launischer als launisch.“

Personelle Lage: Neben den Langzeitverletzten fehlt beim FCO der rotgesperrte Oscar Tobio Lemos. In der Offensive sind Dustin Berndt und Haluk Metin fraglich. Möllers hat alle Mann an Bord.

Ergebnisse: Overberge stürzte Spitzenreiter Wethmar mit 5:1 und beendete die Negativserie von vier sieglosen Spielen. Ascheberg trennte sich 2:2 von Alemannia Scharnhorst. Das Hinspiel gewann der FCO mit 3:1.

Anstoß: Sonntag, 14.30 Uhr, Hansastraße

SuS Oberaden – SuS Kaiserau

Die Situation: Nach zwei Siegen in Folge kann sich die Mannschaft von Frank Lewandowski im Idealfall mit neun Punkten von der Abstiegszone entfernen. Zudem haben die Oberadener noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen. Sie waren als Aufsteiger mit 1:4 unterlegen und – sagt Trainer Lewandowski – „noch gar nicht in der Liga angekommen.“ Insgesamt verlor Oberaden nur vier Spiele; so wenig wie auch die beiden Führenden aus Wethmar und Husen-Kurl.

„Ich bin guter Dinge für Sonntag. Ich bin mir sicher, wir werden für die Hinspielniederlage die passende Antwort geben“, sagt Frank Lewandowski. Und diese soll nicht aus dem neunten Remis in dieser Spielzeit bestehen.

Personelle Lage: Lewandowski hat das komplette Aufgebot zur Verfügung.

Ergebnisse: Oberaden siegte zuletzt 3:1 gegen Königsborn und davor 4:3 beim Werner SC. Kaiserau musste sich Langschede mit 1:4 geschlagen geben – trotz Überzahl.

Anstoß: Sonntag, 14.30 Uhr Römerbergstadion

TuRa Bergkamen – Königsborn

Die Situation: „Wir sollten gewarnt sein, die haben uns im Hinspiel überrascht und die drei Punkte geholt. Das soll am Sonntag anders sein“, kündigt TuRa-Trainer Andreas Bolst an. Voraussetzung dafür ist aber, dass sein Team besser die Chancen nutzt als zuletzt bei der Niederlage gegen den Werner SC. „Wir sind so oft, so wie letzte Woche gegen den WSC, die bessere Mannschaft, nur belohnen wir uns nicht“, sagt Bolst. Doch der TuRa-Trainer ist sich sicher, dass man mit der Leistung vom vergangenen Spieltag gegen die abstiegsbedrohten Gäste die drei Punkte behalten wird und wieder Anschluss an das obere Drittel herstellt.

Personelle Lage: Thomas Penkalla macht Urlaub, ansonsten hat Bolst das gleiche Aufgebot wie gegen den WSC zur Verfügung.

Ergebnisse: TuRa verlor zuletzt daheim mit 0:1 gegen den Werner SC, der KSV unterlag Oberaden mit 1:3. Das Hinspiel gewann Königsborn mit 1:0.

Anstoß: Sonntag, 14.30 Uhr, Nordbergstadion - sep

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