Wichtiges Bundesliga-Doppel für die Bärinnen

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Andrea Lanzl im olympischen Turnier gegen Russland.

BERGKAMEN - So viel Pause gibt es eigentlich nur im Sommer: Seit mehr als vier Monaten haben die Eishockey-Frauen des EC Bergkamen kein Bundesliga-Heimspiel mhr ausgetragen. Nun kommt Ingolstadt.

Der letzte Auftritt am Häupenweg datiert vom 13. Oktober 2013. Zur Erinnerung: Mit 5:0 haben die Bärinnen den SC Garmisch-Partenkirchen durch Tore von Kanders (3), Hanke und Walsh besiegt.

Am Wochenende wartet auf die „Bärinnen“ gleich das direkte Duell mit dem ESC Ingolstadt um den vierten Platz in der Liga. Denn der berechtigt zur Teilnahme am Turnier um den Pokal des Deutschen Eishockey-Bundes.

Um sich noch für das Finalturnier, das am 22/23. März in Memmingen ausgetragen wird, zu qualifizieren, müssen die Spielerinnen von Robert Bruns in beiden Spielen eine hochklassige Leistung bringen. Siege sind Pflicht in diesen Aufeinandertreffen.

Bei den Hinspielen in Ingolstadt waren die Bergkamener Frauen knapp mit 5:6 und 2:4 unterlegen. Daraus schöpfen sie reichlich Motivation, um wieder eine kämpferische Leistung abzurufen.

Für die Bergkamener ist es das erste von drei aufeinander folgenden Doppelwochenenden, an denen sie die – von vielen verletzungsbedingten Ausfällen geprägte – Saison versöhnlich beenden wollen. Am Wochenende nach Karneval (8./9. März) stellt sich der Deutsche Meister EC Planegg/Würmtal in Bergkamen vor, eine Woche später folgt der Abschluss gegegen Schlusslicht ESG Esslingen.

Vier Spielerinnen in Sotschi auf dem Eis

Die lange Heimspielpause ist auch bedingt durch die Teilnahme der deutschen Frauen am olympischen Turnier. ECB-Nationalspielerin Rebecca Graeve, die auf der Zielgeraden nicht von Bundestrainer Peter Kathan für das 21er-Aufgebot nominiert worden ist, trifft dabei auf vier Kolleginnen, die in Sotschi auf dem Eis gestanden haben und mit dem DEB-Team Platz sieben belegten: Die ehemalige Bergkamenerin Andrea Lanzl, Manuela Anwander, Sara Seiler und Maritta Becker.

Verzichten muss das ECB-Team gegen Ingolstadt weiterhin auf Britta Schröder (Kreuzband), U18-Nationalspielerin Michelle Lübbert (Meniskus) und Nina Ziegenhals (Schulter-OP). Bully ist am Samstag, 1. März, um 18.30 Uhr und am Sonntag bereits um 8.30 Uhr. - gu

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