Vier Neue – Auch Jussef Saado zum Werner SC

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Jussef Saado, aktuell mit 30 Toren die Nummer eins der Torjäger in der Kreisliga A (LH), wechselt von Eintracht Werne zum Ortrivalen Werner SC.

WERNE -  Fußball-Bezirksligist Werner SC hat am Abend vier Zugänge für die Saison 2014/2015 bekannt gegeben. Aber mit Michael Rockel ist nur einer der Spieler auch wirklich neu. Die drei anderen – Jussef Saado, Oliver Winter und Enes Akyüz – haben die Jugend des WSC in vielen Altersklassen durchlaufen. Abgeschlossen sind die Personalplanungen beim aktuell Tabellenzweiten noch nicht.

Überraschend hat der Sport Club gestern Abend den Wechsel von Jussef Saado bekannt gemacht. Der Torjäger des Stadtrivalen Eintracht ist zuletzt immer wieder mit dem Landesligisten Lüner SV in Verbindung gebracht worden. „Der Wechsel zu uns stand schon lange fest. Wir haben nur gesagt, wir bleiben bis zu einem bestimmten Zeitpunkt ruhig“, sagt Trainer Kurtulus Öztürk, der bereits Saados Bruder Hisham in seinem Kader hat.

Jussef Saado hat mit einem Großteil des aktuellen Kaders ebenso bereits in der Jugend des WSV zusammen gekickt wie Enes Akyüz vom Türkischen SC Hamm. Der 24-Jährige ist ein Allrounder für das Mittelfeld.

Und auch Allrounder Oliver Winter ist kein Unbekannter, spielte ebenfalls in der WSC-Jugend und wechselte über TuRa Bergkamen zum VfL Kamen. Beim abstiegsbedrohten Ligakonkurrenten spielt zwar noch, doch seit geraumer Zeit trainiert Winter bereits beim Werner SC mit.

Mit Michael Rockel hat der Sport Club auch den Nachfolger für Torhüter Thomas Gebhardt gefunden. Rockel, ebenfalls vom VfL Kamen, ist mit 31 Jahren bereits ein routiniertere Torhüter, der mit seiner guten Technik dem Öztürkschen Idealbild des mitspielenden Torhüters sehr nahe kommt.

Mit Leon Heese sowie Matti Bartsch, Torhüter Luca Wiegel und Justin Schulze Weiling werden vier A-Junioren als Neuzugänge geführt, die bereits für den Werner SC in der Bezirksliga gespielt haben. Hinzu kommen Matthias Kerk, Pascal Kuhn, Maximilian Klimecki und Philipp Schulze Twenhöven. Bis auf Leon Heese, der als Innenverteidiger jetzt schon kaum aus der ersten Mannschaft wegzudenken ist, werden alle weiteren Jugendlichen in Öztürks Blickfeld bleiben, sich wahrscheinlich aber erst einmal über die Reserve empfehlen – worüber deren Trainer Rainer Littau nicht böse ist. Schließlich hat er unter anderem durch die Abgänge von André Thöne (Altherren), Marco Küster (?), Toni und Luca Macculi (Cappenberg), Torjäger David Ackers (Südkirchen), Hübner, Stammer und Inkmann einen enormen Aderlass. „Das ist keine Bestrafung. Das sind gute und talentierte Jungs, die ein bisschen Anlaufzeit brauchen“, sagt Kurtulus Öztürk. Für Rainer Littau sind es Spieler, die er fördern will und mit denen er attraktiven Fußball spielen möchte. - gu

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