Beim WSC: Drei Neue sollen kommen

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Lars Müller (rechts), hier beim Flutlicht-Derby gegen Herbern mit Mondrian Runde, der während seiner Verletzungspause die Rolle des Co-Trainers übernommen hatte. Einen solchen gab es nach dem Weggang von Christof Zilligen nicht.

Werne - Beim Fußball-Landesligisten Werner SC wird nach Abschluss der ersten Serie der Ball bis zum 11. oder 12. Januar ruhen. Erst dann nehmen Trainer Lars Müller und sein Team die Vorbereitung auf die zweite Serie auf,

Die begintn am Sonntag, 17. Februar, mit dem Heimspiel gegen den Tabellenzweiten Westfalia Kinderhaus. „Wir werden nix machen“, sagt Lars Müller, der im Vergleich zur Aufstiegssaison ruhigere Feiertage verleben wird.

 17 Punkte und Platz zwölf standen im Dezember 2017 in der Halbzeitbilanz, heuer sind es 24 Zähler und Platz zehn – neun Punkte ist der erste Abstiegsplatz entfernt, bis hoch zu Rang fünf sind es lediglich drei. 

Während der Ball draußen ruht und auch in der Halle keine Turniere gespielt werden, arbeiten die Verantwortlichen beim Sport Club hinter den Kulissen weiter. 

Wie schon im vergangenen Jahr wird es auch dieses Mal leichte Korrekturen im Kader geben. Der Verlust von Joo Seung Oh (für zwei Jahre in Südkorea) oder hartnäckige Verletzungen (Simon, Runde, Przybilla) machen dies nötig. 

„Wir werden etwas tun – auch schon im Winter. Es kommen drei Jungs hinzu“, sagt Lars Müller. Namen mag er nicht nennen, zumal die betroffenen Vereine wohl noch nicht informiert sind. „Aber ich kann sagen: Es kommt ein Stürmer hinzu, ein Außenbahnspieler, eher defensiv, und ein Sechser/Innenverteidiger.“ 

Abgänge aus dem Kader sind bisher nicht konkret, auch wen Lars Müller nicht ausschließen will, „dass der eine oder andere Spieler vielleicht noch wechselt.“ 

Allerdings sagt er auch, „dass wir grundsätzlich keinen abgeben wollen. Die Initiative wird nicht von uns ausgehen. Aber wenn einer wechseln möchte und dafür gute Gründe hat, werden wir reden.“ 

Die Vorbereitung auf die zweite Serie wird im Grundsatz vier Einheiten pro Woche umfassen. „Wir werden nicht häufiger trainieren, dafür aber in den jeweiligen Einheiten intensiver“, sagt Lars Müller, der „bei Bedarf“ weitere Übungseinheiten einschieben wird. 

Inzwischen stehen diverse Testgegner fest – allesamt als Sparringspartner schon erprobt. Spiele gegen den FC Roj, Westfalia Wethmar und den TuS Germania Lohauserholz sind bereits fest terminiert. 

Und wenn es sich ergibt, soll es für Lars Müller „gerne auch noch Soest (SV Westfalia, d. Red.) sein. Aber das ist noch in der Schwebe.“ Dass es sich bei den Gegnern ausschließlich um Bezirksligisten handele, sagt Müller, habe keinen konkreten Hintergrund und sich so ergeben. „Es kann natürlich auch sein, dass wir kurzfristig auch gegen höherklassige Gegner testen werden“, sagt Müller. Kein Stress also bei der guten Ausgangsposition...

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