Beim Werner SC sind 270 Mädchen und Jungen am Ball

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Die C2-Junioren des Werner SC.

Werne - Die Jugendfußball-Abteilung des Werner SC 2000 wird mit 16 Mannschaften – besetzt mit 270 Jungen und Mädchen sowie 32 Trainern, Trainerinnen und Betreuern – in die Premierensaison 2015/2016 im Kreis Münster gehen.

Am Samstag stellte die Abteilung ihre Mannschaften im Rahmen des Aktionstages vor, der aus Anlass des 15-jährigen Club-Bestehens im Lindert ausgerichtet wurde.

„Vieles ist neu, doch dieser Herausforderung stellen wir uns gerne. Wir wollen im neuen Kreis Münster ankommen und darin den größtmöglichen Erfolg erreichen“, sagt Markus Rohe, der gemeinsam mit Carsten Drücker die Nachwuchsabteilung leitet.

Im Zuge der Abwicklung des Altkreises Lüdinghausen sei die Orientierung in Richtung Münster die richtige Entscheidung gewesen. Aus sportlichen Gründen alleine schon deshalb, weil in der Jugend Saison für Saison neu ermittelt wird, wer in den Leistungsligen spielt. Auch die Chance, direkt in die Bezirksliga aufzusteigen, spiele eine Rolle.

Auch die Aufnahme in den Kreis Münster sei super gewesen, berichtet Markus Rohe, und: „Die Verantwortlichen haben Wort gehalten, die Angst, weite Anreisen zu haben, ist erst einmal genommen.“ Denn die Findungsrunden für die Leistungsliga in den jeweiligen Altersstufen ist in Nord und Süd geteilt. Rohe: „So spielen wir zum Beispiel gegen Selm, Senden, Süd/Cap, Herbern und alle anderen aus dem ehemaligen Kreis Lüdinghausen, freuen uns aber gleichzeitig auf Neues.“

Für die kommende Saison stehen zwei Veranstaltungen bereits im Blickpunkt. Zunächst wird die Fußballschule des SV Werder Bremen unter der Leitung des 1996er-Europameisters Dieter Eilts vom 1. bis zum 3. April für drei Tage im Lindert Station machen. Die Teilnehmerzahl liegt bei 60 bis 80 Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis 13 Jahren.

Der dritte Spaß-/zweite Hobbycup wird am 5. Mai (Christi Himmelfahrt) im Lindert ausgetragen. Anmeldungen dazu sind ab November möglich. In diesem Jahr waren 21 Mannschaften am Start.

Der Vatertag hat auch eine Anlaufstelle für alle Familien und Väter: Hüpfburg, Kinderschminken und vieles mehr werden wieder angeboten. „Diese Veranstaltung hilft der Jugend vom Werner SC sehr, da der komplette Erlös dorthin fließt“, sagt Rohe.

Das größte Problem, das der Sportclub derzeit zu lösen hat, ist die räumliche Enge im Lindert: 16 Jugendteams, ein Damenteam, drei Seniorenmannschaften und vier Altherren-Gruppen teilen sich montags bis donnerstags einen Kunstrasen und ein Kleinspielfeld. Der Freitag geht an die Hockeyabteilung des TV Werne, das Wochenende ist für den Spielbetrieb reserviert.

Zweite Spielstätte auf der Wunschliste

„Das ist bei der Größe eine logistische Meisterleistung. Die Damenmannschaft trainiert schon freitags in Stockum. Das ist für alle nicht zufriedenstellend“, sagt Markus Rohe. Bis einschließlich der C-Jugend sind die Trainingseinheiten sogar auf 75 Minuten begrenzt. Da sei es nicht einfach, gleichzeitig Erfolge einzufordern.

Markus Rohe: „Freundschaftsspiele oder Testspiele sind für die älteren Jahrgänge unter diesen Umständen sogar undenkbar. Da wäre ein großer Wunsch eine zusätzliche Spielstätte im Sportzentrum Lindert.“

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