TVW begrüßt 19 Starter zum Trainings-„Mythos“ 100 x 100

Die Teilnehmer an dem Schwimm-Trainingsmarathon 100 x 100 Meter im Werner Hallenbad. Vorne in der Mitte ist mit Philip Bialy (12) der jüngste Finisher. - Fotos (2): TVW

Werne - 19 Teilnehmer der TV Werne Wasserfreunde stellten sich am Samstag dem „Mythos“ und der großen Herausforderung im Schwimmsport: 100 x 100 Meter Schwimmen. Das sind 10 Kilometer und 400 Bahnen im 25 Meter Schwimmbecken pro Athlet.

Die passende Infrastruktur im Hallenbad Werne stand den Athleten vom TV Werneplus Freunden am Samstagnachmittag komplett zur Verfügung. So konnten alle 5 Bahnen benutzt werden.

Die Einteilung bestand aus vier Blöcken á 25 mal 100 Metern. Nach jedem 25er Block gab es eine kurze Pause. Diese Pause diente der wichtigen Versorgung aus Getränken, Riegeln und Gels, bevor der nächste Block in Angriff genommen wurde.

Organisator Sebastian Nieberg war es wichtig, dass es sich bei dieser Veranstaltung um eine Gemeinschaftsaktion handelte. So teilten sich die Schwimmer auf ihren Bahnen das Tempo gut und homogen ein. Dabei wurde auf den Bahnen rotiert, so dass der kraftsparende Wasserschatten fair verteilt genutzt werden konnte und die Schwimmer wie an einer Perlenschnur harmonisch hintereinander schwammen.

Mit dabei waren Schwimmer, Läufer und Triathleten vom SG Lünen, Tri Geckos Dortmund und SV Herbern. Die Hauptgruppe stellten die Triathleten der Wasserfreunde, u.a. mit fünf ihrer „Eisenmänner“, also den Athleten, die bereits einen Ultra-Triathlon absolviert haben.

Aber auch die Werner Sportler des Jahres, Franziska Moll und Wolfgang Rohe, so wieder Triathlon-Präsident des NRWTV, der frühere Vorsitzede des TV-Wasserfreunde, Stephan Biermann, nahmen teil.

Philip Bialy (12) der jüngste Finisher

Schnellster Schwimmer war Maik Aßhoff. Der Triathlet stieg bereits nach 2:59 Stunden aus dem Wasser. Aßhoff und Jan-Philip Kortmann teilten sich Bahn eins mit einer Abgangszeit von 1:45 Minuten. Die Abgangszeit besteht aus der Schwimmzeit und einer kurzen Pause von etwa 20 Sekunden.

Bahn zwei belegten Juliane Koch, Franziska Moll, Michael Hörsken und Stephan Morwaski als Neuzugang der TV-Triathleten mit einer Abgangszeit von 2:00 Minuten. Sie beendeten die Herausforderung nach 3:43 Stunden. Auf Bahn 3 schwamm das Team bestehend aus Adriane Koch, Ines Helle, Philip Peters und Sebastian Nieberg mit einer Abgangszeit von 2:10 Minuten.

Diese Bahn war die einzige Bahn, die vollständig und gemeinsam alle 100 Einheiten nach 4:03 Stunden beendete. Gudrun Becker, Julian Kletsch als jüngster Starter, Wolfgang Rohe, Ralf Koch und Stephan Biermann schwammen eine 2:15er Abgangszeit auf Bahn 4 mit einer Schwimmdauer über 4:05 Stunden. Bahn fünf bildeten schließlichen Silke Löhr, Philip Bialy, Marcus Neuhaus und Roland Klaves mit einer Abgangszeit von 2:30 Minuten. Diese Truppe erhielt den größten Applaus und erreichte mit letzter Kraft nach 4:36 Stunden den Beckenrand. Philip Bialy war mit seinen zwölf Jahren jüngster Finisher des Tages über die zehn Kilometer.

16 Hartgesottene vollendeten die zehn Kilometer. „Insgesamt wurden 180 Kilometer Kacheln von den Schwimmern ins Hallenbad gelegt“, sagte Organisator Nieberg.

Das waren in Summe 7 200 Bahnen, die im Hallenbad Werne rauf und runter geschwommen wurden.

Der Rettungsschwimmer Sam Laarmann kam glücklicherweise nicht zum Einsatz, da Krämpfe unter den Athleten ausblieben. Barbara Koch und Kerstin Montag sorgten für die Versorgung und Motivation der Athleten.

Mit schlaffen Oberarmen, aber stolzer Brust gab es zum Abschluss noch Kaffee und Kuchen. Dabei wurde kontrovers diskutiert: Die einen waren sich sicher, nie wieder diese Einheit anzugehen, andere fragten bereits, wann die Fortsetzung folgen wird...

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare